Vogesen-Rose
Die Vogesen-Rose ist eine in Europa heimische Wildrose. Sie ist sehr nah mit Rosa canina verwandt, manche Botaniker halten sie für eine Varietät derselben. Sie wurde 1810 von Johann Matthäus Bechstein erstmals wissenschaftlich beschrieben.
Rosa dumalis bildet einen Strauch von etwa 2 m Wuchshöhe. Die Zweige sind wenig bewehrt mit langen spitzen Stacheln. Die unpaarig gefiederten Laubblätter bestehen aus fünf bis neun ovalen Fiederblättchen. Die zwittrigen, radiärsymmetrischen, hellrosa bis dunkelrosa Blüten weisen einen Durchmesser von 3 bis 4 cm auf und erscheinen von Juni bis Juli. Ab Ende August oder Anfang September trägt Rosa dumalis flaschenförmige, rote Hagebutten, die eine Länge von bis zu 3 cm aufweisen. Sie ist winterhart bis -35 °C (USDA-Zone 4).
Von allen Früchten enthalten die <b>Hagebutten</b> am meisten Vitamin C (1250 mg). Danach kommt die Sanddornbeere (200–800 mg) und die Schwarze Johannisbeere (189 mg) (je 100 g)
Verwendung in der Heilkunde
Es ist sehr schwer die viefältigen stark bastartisierenden Sippen der Gattung Rosa zu unterscheiden. Alle Früchte der Gattung Rosa eignen sich zur Herstellung von Vitamin-C haltiger Marmelade bzw. Vitamin C-haltigen Tees.
Inhaltsstoffe
Das Fruchtfleisch der im Spätherbst geernteten Früchte entsteht aus dem fleischigen Blütenboden, ist süßsauer und reich an Vitaminen, insbesondere Vitamin C (Ascorbinsäure), aber auch Vitamin A, B1 und B2.
Aus derselben Gattung (Rosa)
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