Keilblättrige Rose - Rosa elliptica

Familie: Rosaceae
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Garten Duftpflanze Heckenpflanze winterhart Dornen-Stacheln Bienenblume Strauch Beerenpflanze

<b>Keilblättrige Rose - <i>Rosa elliptica</i></b>
Keilblättrige Rose - Rosa elliptica
Bildquelle: Wikipedia User Rasbak; Bildlizenz: CC BY 2.0;
Wiki Commons Bildbeschreibung: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Rosa_elliptica_inforescence_(02).jpg


Rosa: lat. Pflanzenname nach gr. rhodon = Rose; "Rose"

Von allen Früchten enthalten die Hagebutten am meisten Vitamin C (1250 mg). Danach kommt die Sanddornbeere (200–800 mg) und die Schwarze Johannisbeere (189 mg) (je 100 g)

Keilblättrige Rose - Rosa elliptica; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User MurielBendel">Wikipedia User MurielBendel</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Rosa_elliptica_fruits1.jpg" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Rosa_elliptica_fruits1.jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Rosa_elliptica_fruits1.jpg</a>

Die Keilblättrige Rose (Rosa elliptica), fälschlich auch Kleinblättrige Rose genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Rosen (Rosa) innerhalb der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Das natürliche Verbreitungsgebiet umfasst Mitteleuropa.

Die Keilblättrige Rose wächst als gedrungener, dichter Strauch, der Wuchshöhen von bis zu 1,2 m Metern erreicht. Die Äste tragen Stacheln.

Die Blütezeit erstreckt sich von Juni bis August. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und fünfzählig. Die Kelchblätter sind nach der Anthese aufrecht und haltbar. Die fünf freien Kronblätter sind hellrosafarben. Der Durchmesser des Griffelkanals ist 1,2 bis 2 Millimeter. Die Narbenköpfchen sind breit und wollig.

Die Hagebutte ist drüsenlos. (Bemerkung: taxonomisch kritisch sind die zu Rosa rubiginosa neigenden, schwerpunktmäßig in Südost-Mecklenburg vorkommenden Biotypen mit stieldrüsigen Blütenstielen, die bislang als Rosa elliptica subsp. subeglanteria bezeichnet wurden.)

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 35, bei der Unterart subsp. inodora 35 oder 42.


Standort

Sie besiedelt lichte Trockenwälder und Trockengebüsche und fehlt in Mitteleuropa im Tiefland; sonst tritt sie nur vereinzelt in sommertrockenen Gebieten mit kalkhaltigem Gestein, also im Osten des Gebiets auf. Die Keilblättrige Rose braucht eher flachgründige, lockere, steinige, kalkhaltige, trockene Lehm- oder Tonböden.

Verbreitung/Vorkommen

Die Keilblättrige Rose ist ein präalpin-gemäßigt kontinentales Florenelement. Das mitteleuropäische Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Burgund über die Alpen, Süddeutschland und Böhmen bis zu den Karpaten. Im Gegensatz zur Rosa agrestis, deren Areal hauptsächlich in Süd- und Westeuropa liegt, scheint die Keilblättrige Rose im Wesentlichen nur in Mitteleuropa vorzukommen. In der Süd- und Westschweiz findet man sie selten, desgleichen in Niederösterreich und in der Steiermark. In den Alpen kommt sie nur am Südfuß und in den Tälern vor; möglicherweise auch in Südtirol.

Inhaltsstoffe

Das Fruchtfleisch der im Spätherbst geernteten Früchte entsteht aus dem fleischigen Blütenboden, ist süßsauer und reich an Vitaminen, insbesondere Vitamin C (Ascorbinsäure), aber auch Vitamin A, B1 und B2.

Verwendung in der Pflanzenheilkunde

Es ist sehr schwer die viefältigen stark bastartisierenden Sippen der Gattung Rosa zu unterscheiden. Alle Früchte der Gattung Rosa eignen sich zur Herstellung von Vitamin-C haltiger Marmelade bzw. Vitamin C-haltigen Tees.
Magen-Darm-Entoxin® ND.-B.-Entoxin® NFella-Entoxin®Matrix-Entoxin®

Literatur

Bildquellenverzeichnis



Diese Webseite verwendet Cookies. Hier erfahren Sie alles zum Datenschutz