Wein-Rose - Rosa rubiginosa

Familie: Rosaceae
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Garten Duftpflanze Heckenpflanze winterhart Dornen-Stacheln Beerenpflanze Bienenblume Strauch Alpenpflanze Pionierpflanze

<b>Wein-Rose - <i>Rosa rubiginosa</i></b>
Wein-Rose - Rosa rubiginosa
Bildquelle: Wikipedia User Stan Shebs; Bildlizenz: CC BY-SA 3.0;

Rosa: lat. Pflanzenname nach gr. rhodon = Rose; "Rose"
rubiginosus: rostrot

andere Namen: Rosa eglanteria

Von allen Früchten enthalten die Hagebutten am meisten Vitamin C (1250 mg). Danach kommt die Sanddornbeere (200–800 mg) und die Schwarze Johannisbeere (189 mg) (je 100 g)

Wein-Rose - Rosa rubiginosa; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Carl Axel Magnus Lindman Bilder ur Nordens Flora 1901-1905">Carl Axel Magnus Lindman Bilder ur Nordens Flora 1901-1905</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/publicdomain/deed.de" target=_blank title="Public Domain">Public Domain</a>; Wein-Rose - Rosa rubiginosa; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Rasbak">Wikipedia User Rasbak</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung 4.0 International (CC BY 4.0)">CC BY 4.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Rosa_rubiginosa_fruit_(07).jpg" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Rosa_rubiginosa_fruit_(07).jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Rosa_rubiginosa_fruit_(07).jpg</a>Wein-Rose - Rosa rubiginosa; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Rasbak">Wikipedia User Rasbak</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.0 Unported (CC BY-SA 2.0)">CC BY 2.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Rosa_rubiginosa_fruit_(03).jpg" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Rosa_rubiginosa_fruit_(03).jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Rosa_rubiginosa_fruit_(03).jpg</a>Wein-Rose - Rosa rubiginosa; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User MPF">Wikipedia User MPF</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; Wein-Rose - Rosa rubiginosa; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Rex">Wikipedia User Rex</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>;

Erscheinungsbild und Blatt

Die Wein-Rose wächst als laubabwerfender, dicht verzweigter, gedrungener, Strauch und erreicht Wuchshöhen von 1 bis 3, selten bis zu 5 Metern. Die relativ kurzen Zweige sind zunächst aufrecht, später bogig übergeneigt und sie sind drüsig behaart. Die zahlreichen Stacheln sind hakig gekrümmt und an der Basis scheibenförmig verbreitert.

Die wechselständig angeordneten Laubblätter sind 6 bis 8 Zentimeter lang und in Blattstiel sowie Blattspreite gegliedert. Die unpaarig gefiederte Blattspreite besitzt fünf oder sieben, selten neun Fiederblättchen. Die Fiederblättchen sind bei einer Länge von 1 bis 3,5 Zentimetern und einer Breite von 1 bis 2,5 Zentimetern rundlich bis breit eiförmig oder verkehrt-eiförmig mit stumpfem oder spitzem oberen Ende, mehrfach drüsig gesägt, oberseits blassgrün, behaart oder kahl, unterseits und auf der Spindel locker behaart und dicht mit kurz gestielten, rotbraunen Drüsen besetzt. Im Frühsommer besitzen die Laubblätter auch ohne Reiben einen deutlichen Duft nach frischen Äpfeln.

Blüte, Frucht und Samen

Die Blütezeit liegt im Juni. Die Blüten stehen meist einzeln oder bis zu siebt zusammen. Tragblätter sind vorhanden. Blütenstiele und der Blütenbecher sind stieldrüsig. Die duftenden, zwittrigen Blüten sind bei einem Durchmesser von 3 bis 5 Zentimetern radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die Kelchblätter sind gefiedert, auf der Rückseite drüsenborstig, nach der Reife zurückgeschlagen und bleibend. Die fünf Kronblätter sind lebhaft rosafarben. Es sind viele gelbe Staubblätter vorhanden. Die Griffel sind kurz.

Die Hagebutten sind bei einer Länge von 1,5 bis 2 Zentimetern kugelig bis eiförmig, anfangs grün, später gelb und färben sich bei Reife scharlachrot, am Grund sind sie kahl oder mit Borsten und mit Drüsenborsten ausgestattet. Die Hagebutten enthalten viele Samen. Die gelben Samen sind 4 bis 7 Millimeter lang.

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 35.


Ökologie

Die Blüten der Wein-Rose sind reich an Pollen. Bestäuber sind Hummeln und verschiedene Käfer, beispielsweise Rosenkäfer der Gattung Cetonia; daneben erfolgt reichlich spontane Selbstbestäubung. Obwohl sie reichlich blüht und deshalb eine gute Bienenweide darstellt, wurde sie nie in Kultur genommen.

Die Diasporen sind die Hagebutten, die von Füchsen und Vögeln gefressen werden,. Die Samen werden unverdauert ausgeschieden. Es erfolgt also meist Verdauungsausbreitung. Manchmal erfolgt eine Ausbreitung durch Wasser.


Inhaltsstoffe

Das Fruchtfleisch der im Spätherbst geernteten Früchte entsteht aus dem fleischigen Blütenboden, ist süßsauer und reich an Vitaminen, insbesondere Vitamin C (Ascorbinsäure), aber auch Vitamin A, B1 und B2.

Verwendung in der Pflanzenheilkunde

Es ist sehr schwer die viefältigen stark bastartisierenden Sippen der Gattung Rosa zu unterscheiden. Alle Früchte der Gattung Rosa eignen sich zur Herstellung von Vitamin-C haltiger Marmelade bzw. Vitamin C-haltigen Tees.
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Wein-Rose - Garten/Anbau

Boden Beschaffenheit: +/- humoser Boden; kalkhaltiger / kalkreicher Boden; lehmiger Boden / Lehmboden; sandiger Boden / Sandboden; steiniger Boden / Kies / Grus; toniger Boden / Tonboden;
Boden PH-Wert: mild; neutral;
Boden Feuchte: mäßig trocken;
Boden Nährstoffgehalt: basenreich;

Literatur

Bildquellenverzeichnis



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