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Die Filz-Rose ist sommergrüner, aufrechter Strauch, der Wuchshöhen von 1 bis 3 Meter erreicht. Ihre langästigen Stacheln sind ziemlich schlank und schwach gebogen, mit einer breiten Basis. Die fünf- bis siebenteilig gefiederten Laubblätter sind dunkelgrün glänzend. die mehr oder weniger gräulichen Fiederblättchen sind meist eiförmig, eiförmig lanzettlich oder elliptisch geformt. Ihre Ober- u. Unterseiten sind flaumig bis filzig behaart. Die Oberseite ist drüsenlos, die Unterseite zum Teil mit zahlreichen grauen oder braunen, geruchlosen oder schwach harzig duftenden Drüsen besetzt.

Die duftenden, zwittrigen, radiärsymmetrischen Blüten sind fünfzählig. Die ziemlich kleinen Kelchblätter sind gefiedert, nach dem Abblühen sind sie waagerecht bis beinahe zurückgeschlagen, spätestens ab der Fruchtreife sind sie hinfällig. Die fünf freien Kronblätter sind weiß bis hellrosa. Der Griffel ist behaart oder kahl und der Griffelkanal ist schmaler als 1 mm. Das Narbenköpfchen ist ungefähr bukettartig.

Der meist dicht mit Drüsen besetzte Fruchtstiel ist ungefähr 1,5 bis 3 mal so lang wie die Hagebutte.

Es ist sehr schwer die viefältigen stark bastartisierenden Sippen der Gattung Rosa zu unterscheiden.

Verwendung in der Heilkunde

Alle Früchte der Gattung Rosa eignen sich zur Herstellung von Vitamin-C haltiger Marmelade bzw. Vitamin C-haltigen Tees.

Standort

Die Hauptvorkommen dieser Art sind Wälder und Gebüsche trockenwarmer Standorte, sowie Laub- und Tannenwälder mittlerer Standorte.

Verbreitung & Vorkommen

Die Verbreitung von Rosa obtusifolia ist zirkumpolar und umfasst Teile von Nord- und Westkanada und den Küstengebieten von Grönland. In den Vereinigten Staaten ist sie in den Staaten Maine, Vermont, Michigan und New York bedroht oder gefährdet.

Sie findet sich in verschiedenen europäischen Ländern, wie Norwegen und Schweden, und besitzt eine verteilte Verbreitung in Asien und hat außerdem ein erhöhtes Vorkommen im Ural und im Altai-Gebirge. Britische Vorkommen beschränken sich auf Angus, Perthshire und Argyll in Schottland und Nordwales. Die Art gilt in Schottland als "stark bedroht" wo sie am Rande ihres natürlichen Bereichs liegt.

Inhaltsstoffe

Das Fruchtfleisch der im Spätherbst geernteten Früchte entsteht aus dem fleischigen Blütenboden, ist süßsauer und reich an Vitaminen, insbesondere Vitamin C (Ascorbinsäure), aber auch Vitamin A, B1 und B2.

Aus derselben Gattung (Rosa)

Alle Pflanzen der Gattung Rosa

Aus derselben Familie (Rosengewächse)

Alle Pflanzen der Familie Rosengewächse