Kahle Weide - Salix glabra

Familie: Salicaceae
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Strauch Alpenpflanze Frühblüher

<b>Kahle Weide - <i>Salix glabra</i></b>
Kahle Weide - Salix glabra
Bildquelle: Wikipedia User HermannSchachner; Bildlizenz: Public Domain;

Salix: lat. Pflanzenname, evtl. abgeleitet. von kelt. sal = na­he, lis = Was­ser, Abl. nicht gesichert; "Weide"
glaber: glatt, kahl, unbehaart


Kahle Weide - Salix glabra; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Deutschlands Flora in Abbildungen 1796">Deutschlands Flora in Abbildungen 1796</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/publicdomain/deed.de" target=_blank title="Public Domain">Public Domain</a>; Kahle Weide - Salix glabra; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User HermannSchachner">Wikipedia User HermannSchachner</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/publicdomain/deed.de" target=_blank title="Public Domain">Public Domain</a>;

Die Kahle Weide ist ein Strauch, der Wuchshöhen von bis zu 1,5 Metern erreicht. Alle Pflanzenteile sind kahl. Das nackte Holz zeigt kurze, zerstreute Striemen. Die Rinde der dicken Ästen und dicken Zweige ist kahl sowie rotbraun.

Die wechselständig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die einfache, kahle Blattspreite ist bei einer Länge von 4 bis 6 Zentimetern sowie einer Breite von 1,5 bis 2,5 Zentimetern breit elliptisch oder eiförmig bis länglich mit stumpfem bis zugespitztem Ende, abgerundeter bis keilförmiger Basis und drüsig gesägtem Blattrand. Die Blattoberseite ist dunkelgrün und stark glänzend, die -unterseite ist weißlich und hat einen dicken Wachsbelag. Die Blattadern treten deutlich hervor. Die Nebenblätter sind schwach entwickelt.

Die Kahle Weide blüht von Mai bis Juni kurz vor dem Blattaustrieb. Der kurze Blütenstandsschaft ist mit Blättern besetzt. Die kätzchenförmigen Blütenstände sind bei einer Länge von bis zu 7 Zentimetern elliptisch. Die Tragblätter männlicher Blüten sind einfarbig, bei weiblichen Blüten zweifarbig und an der Spitze bärtig und mit einer breiten Nektardrüse versehen. Männliche Blüten haben zwei an der Basis behaarte Staubblätter mit anfangs purpurroten sich später gelb verfärbenden Staubbeutel. Der Fruchtknoten weiblicher Blüten ist gestielt und kahl. Der verlängerte Griffel endet in einer kurzen und geteilten Narbe.

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 76 oder 114.


Standort

Die Kahle Weide wächst in Gebirgen in kühlfeuchten Wäldern auf schwach sauren bis alkalischen, humos- bis sandig-lehmigen, nährstoffreichen Böden an sonnigen bis lichtschattigen, sommerkühlen und winterkalten Standorten und ist frosthart. Sie wächst gern auf Dolomit. Sie ist eine Charakterart des Salicetum glabrae aus dem Verband Salicion waldsteininanae. Das Verbreitungsgebiet wird der Winterhärtezone 4 zugeordnet mit mittleren jährlichen Minimaltemperaturen von -34,4 bis -28,9 °C (-30 bis -20 °F).

Verbreitung/Vorkommen

Das natürliche Verbreitungsgebiet liegt in Europa in Österreich, in Süddeutschland, in der östlichen Schweiz, in Slowenien, Kroatien, Bosnien und in Norditalien.
Dr. Koll Pflanzenextrakt: Darm aktiv - Dr. KollDr. Koll Gemmoextrakt: Juniperus communis - WacholderDr. Koll Pflanzenextrakt: Gelber Enzian – Gentiana luteaDr. Koll Gemmoextrakt: Vitis vinifera - Weinrebe

Kahle Weide - Garten/Anbau

Boden Beschaffenheit: kalkhaltiger / kalkreicher Boden; lehmiger Boden / Lehmboden; steiniger Boden / Kies / Grus;
Boden Feuchte: feucht;

Literatur

Bildquellenverzeichnis



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