Graues Heiligenkraut - Santolina chamaecyparissus

Familie: Asteraceae
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Heilpflanze Garten Duftpflanze immergrün Strauch Steingarten

<b>Graues Heiligenkraut - <i>Santolina chamaecyparissus</i></b>
Graues Heiligenkraut - Santolina chamaecyparissus
Bildquelle: Wikipedia User Stan Shebs; Bildlizenz: CC BY-SA 3.0;

andere Namen: Zypressenkraut


Graues Heiligenkraut - Santolina chamaecyparissus; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Stan Shebs">Wikipedia User Stan Shebs</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>;

Das Graue Heiligenkraut ist ein immergrüner Zwergstrauch, der Wuchshöhen von 15 bis 50 Zentimeter erreicht. Die Stängel sind verzweigt und haben einen Durchmesser von (6) 8 bis 15 Millimeter. Die Blätter sind weißfilzig und stark aromatisch, die unteren sind 2 bis 4, die oberen 1 bis 3 Zentimeter lang. Die Blätter haben an jeder Seite 9 bis 14 Abschnitte. Diese sind eingerollt und 0,5 bis 2 Millimeter lang. Die Blütenköpfe sind meist zu mehreren auf den Stängeln angeordnet. Die Blüten sind gelb.


Verbreitung/Vorkommen

Das Graue Heiligenkraut ist im westlichen und zentralen Mittelmeergebiet weit eingebürgert, die genaue Herkunft ist unklar. Möglicherweise ist diese pentaploide Art hybridogenen Ursprungs. Sie wächst auf gestörten Macchien und Garriguen sowie ruderal.
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Sonstige Verwendung

Das Graue Heiligenkraut wird in Wärmegebieten verbreitet, sonst selten als Zierpflanze für Steingärten, Trockenmauern, Steinbeete und Einfassungen sowie als Strukturpflanze, als Heil- und Duftpflanze und als Mottenkraut genutzt. Die Art ist seit mindestens 1539 in Kultur. Es gibt wenige Sorten, diese haben zum Beispiel einen kompakteren Wuchs. Seit 1917 ist die Hybride Santolina × lindavica aus Santolina chamaecyparissus und Santolina pinnata bekannt. Sie hat blaugrüne Blätter und gelbliche Blüten und vermittelt zwischen den beiden Elternarten.

Literatur

Bildquellenverzeichnis



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