Die mehrjährige krautige Pflanze wächst in dichten Polstern und wird etwa 3 bis 10 Zentimeter hoch. Sie duftet stark nach Harz. Die Laubblätter sind meist dreispaltig, seltener ungeteilt und linealisch und im Unterschied zum Furchen-Steinbrech (Saxifraga exarata) oberseits nicht oder nur undeutlich gefurcht.
Jeder Blütenstand besteht nur aus ein bis fünf Blüten. Die fünf Kronblätter sind schmal eiförmig, etwa so breit wie die Kelchblätter und drei bis vier Millimeter lang. Die Farbe ist creme bis gelbgrünlich oder trübrot. Darin unterscheidet sich der Moschus-Steinbrech auch vom Furchen-Steinbrech, dessen weißen oder gelblichen Kronblätter etwa doppelt so breit wie die Kelchblätter sind. Die Kronblätter des Moschus-Steinbrechs sind ein- bis zweimal länger als die Kelchblätter.
Die Blütezeit ist Juli bis August.
Von dieser Art kennt man die Chromosomenzahlen 2n = 22, 24, 26, 28, 32, 34, 36, 44 oder 52.
Standort
Der Moschus-Steinbrech wächst in Felsrasen, auf ruhendem Schutt und in Schneeböden (Schneetälchen) zwischen 1.200 - 4.000 Meter (etwa am Finsteraarhorn) Höhe. Er bevorzugt kalkhaltiges Gestein, ist aber nicht an Kalk gebunden.
Verbreitung & Vorkommen
Das Verbreitungsgebiet umfasst die Gebirge des südlichen und mittleren Europa von den Pyrenäen bis zum Balkan, den Karpaten und bis zum Kaukasus.
Aus derselben Gattung (Saxifraga)
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