Kies-Steinbrech - Saxifraga mutata

Familie: Saxifragaceae
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Sukkulente Steingarten Alpenpflanze Pionierpflanze

<b>Kies-Steinbrech - <i>Saxifraga mutata</i></b>
Kies-Steinbrech - Saxifraga mutata
Bildquelle: Wikipedia User Sporti; Bildlizenz: CC BY 2.5;

Saxifraga: lat. saxum = Fels, Stein, frangere = brechen (Wur­zeln zer­spren­gen Steine (Signaturenlehre)); "Steinbrech"


Kies-Steinbrech - Saxifraga mutata; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Deutschlands Flora in Abbildungen 1796">Deutschlands Flora in Abbildungen 1796</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/publicdomain/deed.de" target=_blank title="Public Domain">Public Domain</a>; Kies-Steinbrech - Saxifraga mutata; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Phil41">Wikipedia User Phil41</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/publicdomain/deed.de" target=_blank title="Public Domain">Public Domain</a>; Kies-Steinbrech - Saxifraga mutata; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User MurielBendel">Wikipedia User MurielBendel</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung 4.0 International (CC BY 4.0)">CC BY 4.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Saxifraga_mutata_Rosette_2.jpg" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Saxifraga_mutata_Rosette_2.jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Saxifraga_mutata_Rosette_2.jpg</a>Kies-Steinbrech - Saxifraga mutata; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User HermannSchachner">Wikipedia User HermannSchachner</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/publicdomain/deed.de" target=_blank title="Public Domain">Public Domain</a>;

Der Kies-Steinbrech ist eine ausdauernde Pflanze, die Wuchshöhen von 10 bis 60 Zentimeter erreicht. Sie wächst lockerrasig und bildet bis zu 12 Zentimeter große Blattrosetten. Die Blätter sind 10 bis 60 Millimeter lang, 7 bis 12 Millimeter breit, länglich-zungenförmig bis linealisch, stumpf, fleischig, ledrig und dunkelgrün glänzend. Der Rand ist knorpelig, ungezähnt und am Grund steif bewimpert. Am Stängel befinden sich zahlreiche Blätter, die mehr spatelig sind. Er ist drüsig behaart, verzweigt sich bereits unterhalb der Mitte und trägt einen reichblütigen, rispigen Blütenstand. Die Kronblätter haben eine Länge von 5 bis 8 Millimeter und sind linealisch-lanzettlich, spitz und zitronengelb bis tieforange gefärbt. Die Kelchblätter sind nur halb so lang, eiförmig und drüsig.

Blütezeit ist von Juni bis August.

Die Art hat die Chromosomenzahl 2n = 16, 26, 28 oder 32.

Ökologie

Der Kies-Steinbrech liebt sickernasse, kalkreiche, humus- und feinerdearme Stein- und Kiesböden in luftfeuchter, beschatteter Standortslage. Er ist eine Charakterart des Astero-bellidiastri-Saxifragetum-mutatae (Verband Caricion davallianae), kommt aber auch in Gesellschaften des Cratoneurion commutati oder des Potentillion caulescentis vor.


Verbreitung/Vorkommen

Der Kies-Steinbrech kommt in den Alpen und im Alpenvorland montan bis subalpin auf feuchten Felsen (Nagelfluh, Sandstein, Mergel, Kalk und Schiefer) sowie auf tonigen Böden in Höhenlagen von 800 bis 2200 Meter vor. Darüber hinaus kommt er auch in den Karpaten vor. Das Zurücktreten oder weitgehende Fehlen dieser Art in den Zentralalpen wird auf die pleistozäne Vergletscherung der Alpen zurückgeführt. Die vorzugsweise in tieferen Lagen siedelnde Art wurde dadurch stärker beeinträchtigt als etwa die verwandten hochalpinen Arten, die auf Nunatakkern überdauern konnten.
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Kies-Steinbrech - Garten/Anbau

Lichtanspruch: Schatten;
Boden Beschaffenheit: +/- humoser Boden; kalkhaltiger / kalkreicher Boden; sandiger Boden / Sandboden; steiniger Boden / Kies / Grus; toniger Boden / Tonboden;
Boden Feuchte: feucht; nass;

Literatur

Bildquellenverzeichnis



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