Graue Skabiose - Scabiosa canescens

Familie: Caprifoliáceae - Geißblattgewächse
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Alpenpflanze

<b>Graue Skabiose - <i>Scabiosa canescens</i></b>
Graue Skabiose - Scabiosa canescens
Bildquelle: Wikipedia User Stefan.lefnaer; Bildlizenz: CC BY-SA 3.0;

Scabiosa: lat. scabis = Krätze (alte Heilpflanze gegen Haut­aus­schlag); "Skabiose"
canescens: weißgrau werdend

andere Namen: Duft-Scabiose


Graue Skabiose - Scabiosa canescens; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Stefan.lefnaer">Wikipedia User Stefan.lefnaer</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Scabiosa_canescens_sl6.jpg" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Scabiosa_canescens_sl6.jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Scabiosa_canescens_sl6.jpg</a>Graue Skabiose - Scabiosa canescens; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Stefan.lefnaer">Wikipedia User Stefan.lefnaer</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Scabiosa_canescens_sl13.jpg" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Scabiosa_canescens_sl13.jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Scabiosa_canescens_sl13.jpg</a>Graue Skabiose - Scabiosa canescens; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Stefan.lefnaer">Wikipedia User Stefan.lefnaer</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Scabiosa_canescens_sl_4.jpg" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Scabiosa_canescens_sl_4.jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Scabiosa_canescens_sl_4.jpg</a>

Die Duft-Skabiose ist eine hemikryptophytische, ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen zwischen 20 und 50 cm erreicht. Ihre Grundblätter sind ungeteilt und fast ganzrandig. Die gegenständigen Laubblätter sind fiederschnittig, wobei die seitlichen Zipfel der mittleren Stängelblätter eine Breite von 1 bis 3 mm aufweisen.

Der Blütenstand ist ein Köpfchen das 1,5 bis 2,5 cm im Durchmesser misst und von Hochblättern umgeben ist. Der Korbboden des Köpfchens weist Spreublätter sowie zahlreiche - am Rand strahlende - Blüten auf. Jede der zwittrigen, zygomorphen Blüten besteht aus Krone, Kelch und Außenkelch. Die Krone ist fünfspaltig, hellblau und weist 4 Staubblätter und einen unterständigen Fruchtknoten mit einem Griffel auf. Der Kelch besitzt fünf hellgelbe, 1-3 mm lange, am Grund 0,1 - 0,2 mm breite Kelchborsten, welche ein- bis zweimal so lang wie der Saum des Außenkelchs sind. Dieser besitzt oben einen mehr oder weniger abstehenden, rund 1 mm breiten, ungegliederten Hautsaum. Die Blüte duftet stark orchideenähnlich, deren Blütezeit reicht von Juli bis Oktober.

Die Frucht ist eine Nuss.

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 16.



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Standort

Die kalkliebende Duft-Skabiose wächst auf Trockenrasen, in lichten Föhrenwäldern und auf steinigen Hängen der collinen bis submontanen (vielleicht auch bis zur untermontanen) Höhenstufe. Sie ist in Mitteleuropa eine Charakterart des Geranio-Anemonetum sylvestris aus dem Verband Geranion sanguinei, kommt aber auch in Gesellschaften der Ordnung Festucetalia valesiacae oder der Verbände Cytiso-Pinion oder Erico-Pinion vor.

Verbreitung/Vorkommen

Sie tritt in folgenden Ländern auf: Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, in Ländern des ehemaligen Jugoslawiens, Österreich, Polen, Rumänien (unsicher), Schweden, Schweiz, Tschechien und/oder Slowakei und Ungarn.

Die in Deutschland gefährdete Art kommt in den trocken-warmen Gebieten, wie Thüringen und südliches Sachsen-Anhalt vor. Sie ist hier als eine nationale Verantwortungsart innerhalb der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt der Bundesregierung eingestuft.

In Österreich tritt die Art im pannonischen Gebiet zerstreut, sonst sehr selten auf. Die Vorkommen erstrecken sich auf die Bundesländer Wien, Niederösterreich, Burgenland und Oberösterreich. Die Spezies gilt als gefährdet, im nördlichen Alpenvorland als stark gefährdet.


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Graue Skabiose - Garten/Anbau

Boden Beschaffenheit: kalkhaltiger / kalkreicher Boden; steiniger Boden / Kies / Grus;
Boden Feuchte: trocken;

Literatur




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Bildquellenverzeichnis



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