Kugelsimse - Scirpoides holoschoenus

Familie: Cyperáceae
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Uferpflanze Sauergräser

<b>Kugelsimse - <i>Scirpoides holoschoenus</i></b>
Kugelsimse - Scirpoides holoschoenus
Bildquelle: Wikipedia User Daderot; Bildlizenz: CC BY-SA 3.0;

Die über 200 Arten der Gattung Cuscuta sind fast weltweit verbreitet. Sie besitzen kein Blattgrün und ernähren sich parasitisch von anderen Pflanzenarten. Seide oder auch Teufelszwirn (Cuscuta) ist die einzige Gattung der Tribus Cuscuteae innerhalb der Pflanzenfamilie der Windengewächse (Convolvulaceae). Weitere deutsche Trivialnamen sind Jungfernhaar, Kletterhur, Schmarotzerseide und Hexenseide.

Die Kugelsimse ist eine ausdauernde Pflanze mit einem kriechenden Wurzelstock, der viele Stängel treibt. Diese sind rund, gestreift, glatt und 30–100 (250) cm hoch und 1–4 mm dick, graugrün oder grasgrün.

Die Art hat ein bis zwei Hüllblätter unterhalb des Blütenstands, von denen das unterste aufrecht ist und den Stängel fortsetzt. Der Blütenstand ist daher scheinbar seitenständig und besteht aus ein bis zehn teils sitzenden, teils gestielten kugeligen Köpfchen. Mindestens ein Köpfchen ist sitzend. Die Ährchen sind eiförmig und 2–4 mm lang. Die Spelzen sind 1,5–3 mm lang, stumpf gestutzt bis ausgerandet mit einer Stachelspitze und am Rand bewimpert. Ihre Farbe ist rot bis braunrot, mit grünem Mittelstreifen und weißem Hautrand. Jede Blüte umfasst 3 Staubblätter und 3 Narben. Die Frucht ist dreikantig und 0,6–1,3 mm lang.


Standort

Die Kugelsimse gedeiht auf wechselfeuchten Sand- oder Tonböden am Ufer von Flüssen und Seen, auf nassen Weiden oder in Mooren.

Verbreitung/Vorkommen

In Südeuropa ist sie Kennart des Holoschoenetum. Die Art steigt in Südtirol bis 1200 m auf. In Deutschland kommt die Kugelsimse nur selten vor; sie ist eingeschleppt, aber teilweise auch eingebürgert in Westdeutschland, in Sachsen-Anhalt und in Brandenburg. Ihr Verbreitungsgebiet reicht vom atlantischen Europa und Nordafrika mit Schwerpunkt in Südeuropa bis Südrussland, den Kaukasus und von Vorderasien bis Indien und Zentralasien.
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Literatur

Bildquellenverzeichnis



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