Weiße Fetthenne
Sedum album L.Die Weiße Fetthenne ist ein überwinternd grüner, Rasen bildender Chamaephyt, der Wuchshöhen von 8 bis 20 Zentimeter erreicht. Die Stängel sind kahl, zahlreiche blühen nicht. Die wechselständigen Laubblätter sind 7 bis 20 Millimeter lang, halbstielrund, beiderseits gewölbt, länglich-lanzettlich und abstehend. Ihre Färbung reicht von graugrün bis rotbraun.
Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch. Die meist fünf Kronblätter sind 2 bis 4 Millimeter lang, stumpflich und weiß bis blassrosa gefärbt mit rotem Mittelnerv.
Die Blütezeit reicht von Juni bis September.
Die Art hat die Chromosomenzahlen 2n = 32 und 64.
Die Weiße Fetthenne wird verbreitet als Zierpflanze in Steingärten, Rabatten, Pflanzschalen und Heidebeeten genutzt.
| Wasserbedarf | gering |
In Hungerszeiten wurde die Weiße Fetthenne auch von Menschen gegessen. Die überirdischen Teile ohne die Wurzeln sind bedingt zum Verzehr geeignet; sie sind schwach giftig und können Erbrechen auslösen.
Standort
Sie gedeiht in trockenen Felsspalten, auf Fels- und Schotterfluren und auf sandigen und steinigen Ruderalstellen. Sie ist auch oft aus Kultur verwildert. Sie ist eine Ordnungscharakterart der Felsgrus- und Felsband-Gesellschaften, der Sedo-Scleranthetalia.
Verbreitung & Vorkommen
Die Weiße Fetthenne kommt in Süd- und Mitteleuropa, Süd-Skandinavien, der Türkei und Armenien, auch im Kaukasus, in Kurdistan sowie in Nordwestafrika vor.
Aus derselben Gattung (Sedum)
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