Ades Mehlbeere - Sorbus adeana

Familie: Rosaceae
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Laubbaum Garten

<b>Ades Mehlbeere - <i>Sorbus adeana</i></b>
Ades Mehlbeere - Sorbus adeana
Bildquelle: Wikipedia User BerndH; Bildlizenz: CC BY-SA 3.0;
Wiki Commons Bildbeschreibung: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Sorbus_adeana_270814d.JPG


Sorbus: lat. Name des Speierlings, evtl. von lat. sorbere = schlür­fen, kelt. sor = herb, arab. sorbet = ur­sprüngl. ein Getränk aus den Früch­ten des Spei­er­lings (Sorbus domestica); "Vogelbeere", "Eber­esche", "Speierling"


Ades Mehlbeere - Sorbus adeana; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User BerndH">Wikipedia User BerndH</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Sorbus_adeana_270814c.JPG" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Sorbus_adeana_270814c.JPG">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Sorbus_adeana_270814c.JPG</a>Ades Mehlbeere - Sorbus adeana; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User BerndH">Wikipedia User BerndH</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Sorbus_adeana_270814a.JPG" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Sorbus_adeana_270814a.JPG">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Sorbus_adeana_270814a.JPG</a>

Dieser Laubbaum ist aus einer Hybridisierung der Echten Mehlbeere (Sorbus aria) mit der Elsbeere (Sorbus torminalis) entstanden. Als eine agamosperme Art pflanzt sie sich ungeschlechtlich fort.

Die Ades Mehlbeere ist ein sommergrüner, also laubabwerfender Baum. Die Laubblätter haben eine ovale Form und weisen eine ausgeprägte und tiefstufige, leicht spreizende Zähnung auf. Die Blattgrößen variieren zwischen Längen von 6 bis 8 und Breiten von 5 bis 6 cm; die kurz Lappenseite ist zumeist über 1 cm lang. Der Blattbasiswinkel beträgt in der Regel weniger als 90°. Pro Blatt sind etwa acht Nervenpaare enthalten. (Siehe dazu auch Blattform) Im Frühherbst reifen die Scheinfrüchte heran. Es handelt sich um kurze, birnenförmige gelbliche Äpfelfrüchte mit rotoranger Backe. Die Fortpflanzung geschieht mit Samen, die ohne sexuelle Prozesse erzeugt werden, diese Pflanzenart ist daher Agamosperm.


Standort

Ades Mehlbeere ist ein Lokalendemit im Bärental und im benachbarten Kleinziegenfelder Tal. Sie wächst ausschließlich in den dortigen Buchenwäldern, auf den zahlreichen hervorstechenden Felsen und auf Grünlandbrachen.

Verbreitung/Vorkommen

Aufgrund ihres kleinen Verbreitungsgebietes ist sie insgesamt gesehen recht selten, wird aber von der Bundesartenschutzverordnung als nicht gefährdet wahrgenommen und dementsprechend auch nicht besonders geschützt. In Bezug auf Oberfranken gilt sie anhand der Häufigkeit als potentiell gefährdet. Innerhalb Deutschlands kommt Bayern die Alleinverantwortung zum Schutz der Art zu.
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Sonstiges

des Mehlbeere wurde wie die eng verwandte Kordigast-Mehlbeere in den 1990er Jahren von dem auf Mehlbeeren-Arten spezialisierten Biologen Norbert Meyer entdeckt und von ihm nach dem Botaniker Alfred Ade benannt. Ade wirkte Anfang des 20. Jahrhunderts im Weismainer Raum und beschrieb dort als erster ausführlich die heimische Pflanzenwelt.

Literatur

Bildquellenverzeichnis



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