Futter-Beinwell - Symphytum uplandicum

Familie: Boraginaceae
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Heilpflanze Garten Futterpflanze

<b>Futter-Beinwell - <i>Symphytum x uplandicum</i></b>
Futter-Beinwell - Symphytum x uplandicum
Bildquelle: Wikipedia User Slaunger; Bildlizenz: CC BY-SA 3.0;

Symphytum: gr. symphyein = zusammenwachsen (Heilpflanze zur Wund­be­handlung); "Beinwell"

andere Namen: Symphytum asperum x S. officinale, Comfrey


Futter-Beinwell - Symphytum x uplandicum; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Slaunger">Wikipedia User Slaunger</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>;

Der Futter-Beinwell wächst als ausdauernde krautige Pflanze mit verdickter Wurzel. Sie erreicht mit den Stängeln Wuchshöhen bis zu 2 Meter. Die oberirdischen Pflanzenteile sind flaum- bis steifhaarig, jedoch nicht stachelig behaart.

Die wechselständigen Laubblätter sind einfach. Die oberen Stängelblätter sind sitzend, kurz herablaufend oder mehr oder weniger stängelumfassend. Die etwa 25 Zentimeter lange Blattspreite ist niemals herzförmig. Es sind keine Nebenblätter vorhanden.

Der Blütenstand ist ein endständiger Doppelwickel. Er besitzt keine Deckblätter.

Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf Kelchblätter sind zu einem 5 bis 7 Millimeter langen Kelch mit üblicherweise spitzen Kelchzipfeln verwachsen. Die fünf Kronblätter sind entweder anfangs rosafarben und später blau oder ständig violett gefärbt. Die Blütenkrone misst 12 bis 18 Millimeter im Durchmesser. In der Kronröhre befinden sich fünf Kronschuppen, die wie beim Echten Beinwell breit dreieckig-lanzettlich, jedoch an der Basis nicht so breit sind. Die Staubfäden der in einem Kreis zu fünft stehenden Staubblätter sind schmäler als die Staubbeutel.

Die Früchte sind Klausenfrüchte, die in vier eiförmige und aufrechte Teilfrüchte zerfallen.


Verbreitung/Vorkommen

Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet des Futter-Beinwell ist Asien. Er wurde in zahlreichen europäischen Staaten und auf den Azoren einst als Futterpflanze eingeführt, verwilderte in Folge und gilt heute weltweit als eingebürgert. In Mitteleuropa ist er in Deutschland, Liechtenstein, Österreich und Tschechien anzutreffen. In Österreich wurde der Futter-Beinwell früher als Schweinefutter angebaut und ist heute selten verwildert bis möglicherweise eingebürgert auf Ruderalflächen und Flussauen anzutreffen. Er kommt in allen Bundesländern außer in Salzburg vor.

Verwendung in der Pflanzenheilkunde

Die Pflanzenteile des Futter-Beinwell werden für medizinische Zwecke verwendet. Sie werden in Salbenform aufgetragen und führen zu besserer Wundheilung und helfen unter Anderem bei Muskel- und Gelenkschmerzen.
Adenolin-Entoxin® NN
Matrix-Entoxin®Uresin-Entoxin®Spasmo-Entoxin®

Literatur

Bildquellenverzeichnis



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