Gebirgs-Hellerkraut - Thlaspi caerulescens

Familie: Kreuzblütler

Kategorie: Alpenpflanze  

Gebirgs-Hellerkraut Info

Thlaspi: gr. Pflanzenname, gr. thla-ein = zerquetschen (Frucht­form); "Tä­schelkraut", "Hellerkraut"

andere Namen: Syn. Noccaea caerulescens, Gebirgs-Täschelkraut, Alpen-Hellerkraut, Voralpen-Hellerkraut

Das Gebirgs-Hellerkraut ist in der Lage, Zink aufzunehmen und im Gewebe zu speichern. Die Konzentration an Zink in den Pflanzenteilen kann bis das 300-fache gegenüber dem betragen, was die meisten Pflanzen als Toleranzgrenze aufweisen.

Das Gebirgs-Hellerkraut wächst als ausdauernde krautige Pflanze und erreicht eine Wuchshöhe von 5 bis 25 cm. Sie besitzt nichtblühende Rosetten, aber im Unterschied zum ähnlichen Berg-Hellerkraut keine ausläuferartig verlängerten Triebe. Die Blätter sind blaugrün, kahl und fettig. Die weißen bis blauvioletten Blüten befinden sich in verlängerten, traubigen Blütenständen.


Standort

Die Pflanze wächst von März bis Mai gesellig in Bergwiesen oder rasigen Böschungen. Sie bevorzugt kalkarme, mäßig saure, humose Lehmböden. Wegen häufiger Selbstbestäubung, die neu erworbene Eigenschaften oft in kleinen isolierten Vorkommen gut erhält, ist das Gebirgs-Hellerkraut formenreich.
Sehr formenreich überall in den Alpen.

Verbreitung/Vorkommen

Das Gebirgs-Hellerkraut ist sehr formenreich präalpin in den süd-, mittel- und osteuropäischen Gebirgen verbreitet.

Gebirgs-Hellerkraut Steckbrief

Blütenfarbe: blau, lila oder violett; weiß;
Höhe/Länge von 10cm bis 30cm
Blütezeit von April bis Juni
Lebensraum: (Fett-) Wiesen und Weiden; Gebirge; Mittelgebirge; Staudenfluren, mont. und alp. Hochstaudenfluren;
Blütenstand: Traube
Blattstellung: mittlere Stängelblätter wechselständig
Blattspreite: ungeteilt
Blattrand: gesägt;
Besonderheiten Blatt/Pflanze: Blätter stengelumfassend;
Trockenfrüchte: Schote
Häufigkeit: selten
Lebensdauer: mehrjährig, nur einmal blühend (hapaxanth); zweijährig;
Höhenstufen: Mittellage (450-1500m);
Nährstoffbedarf: nährstoffarm;
Bodenart: +/- humoser Boden; kalkarmer / kalkfreier Boden; lehmiger Boden / Lehmboden;
PH-Wert Boden: mäßig sauer;
Bodenfeuchte: feucht;

Gebirgs-Hellerkraut Systematik

Abteilung:
Spermatophyta - Samenpflanzen
Unterabteilung:
Angiospermae - Bedecktsamer
Klasse:
Dicotyledoneae (Magnoliopsida) - Zweikeimblättrige
Unterklasse:
Dilleníidae - Dillenienähnliche
Ordnungsgruppe:
Cistiflorae - Cistusblütige
Ordnung:
Capparales - Kapernstrauchartige (Cruciales)
Familie:
Brassicaceae
Gattung:
Thlaspi
Art:
caerulescens

Gebirgs-Hellerkraut Garten / Anbau

Boden Beschaffenheit: +/- humoser Boden; kalkarmer / kalkfreier Boden; lehmiger Boden / Lehmboden;
Boden PH-Wert: mäßig sauer;
Boden Feuchte: feucht;
Boden Nährstoffgehalt: nährstoffarm;
Dr. Koll Gemmoextrakt: Juglans regia - WalnussbaumDr. Koll Pflanzenextrakt Griffonia MacaGemmoextrakt: Tilia tomentosa - SilberlindeDr. Koll Gemmoextrakt: Abies pectinata – Edeltanne

Literatur

Bildquellenverzeichnis


Schütze diese Pflanze besonders!

ACHTUNG: Nicht pflücken, sammeln oder zertreten!
Diese Pflanze ist evtl. geschützt und steht auf der Roten Liste Bayern! Kategorie 3 (gefährdet)


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