Spatzenzunge - Thymelaea passerina

Familie: Thymelaeáceae
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Giftpflanze

<b>Spatzenzunge - <i>Thymelaea passerina</i></b>
Spatzenzunge - Thymelaea passerina
Bildquelle: Wikipedia User Ayacop; Bildlizenz: CC BY-SA 3.0;

Thymelaea: gr. thymelaia = Purgierstrauch; "Vogelkopf"


Spatzenzunge - Thymelaea passerina; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Stefan.lefnaer">Wikipedia User Stefan.lefnaer</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Thymelaea_passerina_sl25.jpg" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Thymelaea_passerina_sl25.jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Thymelaea_passerina_sl25.jpg</a>

Vegetative Merkmale

Die Spatzenzunge ist eine einjährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von meist 10 bis 40 Zentimeter erreicht. Die wechselständigen Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die einfache, ungeteilte Blattspreite ist linealisch-lanzettlich und ganzrandig.

Generative Merkmale

Die Blühzeit liegt in Mitteleuropa im Juli. Die Blüten sitzen meist einzeln in den Achseln der Laubblätter. Die Blütenachse ist röhrig. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und vierzählig. Sie weisen vier 2 bis 3 Millimeter lange Perigonblätter auf. Es sind zwei Kreisen mit je vier Staubblättern vorhanden. Es ist mittelständigen Fruchtknoten mit einem Griffel vorhanden.

Die Frucht ist eine behaarte Nuss, die durch das sie umhüllende Perigon geschnäbelt erscheint, wovon sich der deutsche Trivialname Spatzenzunge ableitet.

Ökologie

Bei der Spatzenzunge handelt es sich um einen Therophyten. Die Spatzenzunge ist kalkliebend. In Mitteleuropa ist sie eine Charakterart des Verbandes Caucalidion, kommt aber auch in Gesellschaften der Sedo-Scleranthetea vor. In Südeuropa gedeiht sie in Therophytn-Trockenrasen.


Standort

In Österreich tritt die Spatzenzunge im pannonischen Gebiet zerstreut bis selten auf trockenen Äckern, sonnigen Böschungen und in Weingärten in der collinen bis submontanen Höhenstufe auf.

Verbreitung/Vorkommen

Die Spatzenzunge ist in Mittel-, Ost-, Südwest- und Südosteuropa sowie in Nordafrika, auf der Arabischen Halbinsel, in West- und Mittelasien, im Kaukasus, in Sibirien, in China und am Indischen Subkontinent heimisch. Im deutschsprachigen Raum ist die Art in Österreich, Deutschland, der Schweiz und Südtirol indigen.

Außerhalb des Pannonikums in Österreich sind nur sehr seltene Vorkommen bekannt. In den Bundesländern Wien, Niederösterreich, Oberösterreich und dem Burgenland tritt die Art indigen auf, unbeständige und lokale Vorkommen gibt es in der Steiermark und in Kärnten. In Österreich gilt die Spatzenzunge als gefährdet, im nördlichen und südlichen Alpenvorland als vom Aussterben bedroht.
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Spatzenzunge - Garten/Anbau

Boden Beschaffenheit: kalkhaltiger / kalkreicher Boden; sandiger Boden / Sandboden; toniger Boden / Tonboden;
Boden Nährstoffgehalt: basenreich; nährstoffreich;

Literatur

Bildquellenverzeichnis



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