Großer Bocksbart - Tragopogon dubius

Familie: Asteraceae
Steckbrief | Systematik

<b>Großer Bocksbart - <i>Tragopogon dubius</i></b>
Großer Bocksbart - Tragopogon dubius
Bildquelle: Wikipedia User File Upload Bot Magnus Manske; Bildlizenz: CC BY-SA 3.0;

Tragopogon: gr. tragos = Bock, pogon = Bart (Pappus); "Bocks­bart"
dubius: zweifelhaft, unsicher


Großer Bocksbart - Tragopogon dubius; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Deutschlands Flora in Abbildungen 1796">Deutschlands Flora in Abbildungen 1796</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/publicdomain/deed.de" target=_blank title="Public Domain">Public Domain</a>; Großer Bocksbart - Tragopogon dubius; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Stan Shebs">Wikipedia User Stan Shebs</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; Großer Bocksbart - Tragopogon dubius; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Takkk">Wikipedia User Takkk</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>;

Der Große Bocksbart (Tragopogon dubius), auch Groß-Bocksbart genannt, ist eine Pflanzenart aus der Unterfamilie der Cichorioideae innerhalb der Familie der Korbblütler (Asteraceae).

Die ausdauernde Pflanze wird 20 bis 60 Zentimeter hoch. Am Grunde des Stängels finden sich häufig Reste vorjähriger Blätter. Die Blätter sind schmal lanzettlich, lang zugespitzt und ganzrandig. Die Stiele der Blütenkörbchen sind hohl und oberwärts keulig verdickt. Der Große Bocksbart blüht von Mai bis Juli. Die hellgelben Blütenstände (Korb) haben einen Durchmesser von 4 bis 6 Zentimeter. Sie öffnen sich morgens um acht Uhr und schließen sich bereits mittags wieder. Die acht bis zwölf Hüllblätter sind über dem Grund nicht eingeschnürt und deutlich länger als die Zungenblüten. Die Körbchenstiele sind zur Fruchtzeit stark vergrößert. Die lang geschnäbelten Früchte sind 20 bis 40 Millimeter lang; der Pappus ist fedrig.


Standort

Die kalk- und wärmeliebende Art wächst auf Ruderalstellen, Wegen, Dämmen, in sonnigen Staudenfluren, auf Trockenrasen, beispielsweise in gestörten Trespen-Halbtrockenrasen, in mesophilen, halbruderalen Quecken-Trockenfluren, in Honigklee- und Natternkopf-Fluren und auf Eisenbahngelände.

Verbreitung/Vorkommen

Das Verbreitungsareal liegt in Mittel- und Südeuropa.

In Deutschland ist die Art recht selten und es werden vor allem wärmebegünstigte Regionen im mittleren Teil besiedelt, beispielsweise im Rhein-Main-Gebiet. Im norddeutschen Tiefland fehlt der Große Bocksbart über weite Strecken.

In Österreich tritt der Groß-Bocksbart in den Bundesländern Wien, Niederösterreich, dem Burgenland, Oberösterreich sowie unbeständig in der Steiermark, Kärnten, Salzburg und Tirol in der kollinen bis untermontanen Höhenstufe auf. Im pannonischen Gebiet Österreichs ist die Art häufig anzutreffen, sonst selten und nur unbeständig (z.%nbsp;B. neben Bahnstrecken) oder lokal eingebürgert.
Dr. Koll Gemmoextrakt: Vitis vinifera - WeinrebeDr. Koll Gemmoextrakt: Rosa canina - HeckenroseDr. Koll Pflanzenextrakt Griffonia MacaDr. Koll Gemmoextrakt: Betula alba - Silberbirke

Großer Bocksbart - Garten/Anbau

Boden Beschaffenheit: +/- humoser Boden; kalkhaltiger / kalkreicher Boden; lehmiger Boden / Lehmboden; Lößboden;
Boden Feuchte: mäßig trocken; trocken;
Boden Nährstoffgehalt: basenreich; nährstoffreich;

Sonstiges

Der in Mitteleuropa häufig anzutreffende Wiesen-Bocksbart (Tragopogon pratensis) hat ebenfalls gelbe Blüten, jedoch keine keulig verdickten Korbstiele.

Dagegen hat die ursprünglich aus dem Mittelmeergebiet stammende Haferwurz (Tragopogon porrifolius), ähnlich wie der Große Bocksbart einen keulig verdickten Korbstiel, blüht jedoch weinrot und weist mehr blaugrüne Blätter auf.

Literatur

Bildquellenverzeichnis



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