Sumpf-Dreizack - Triglochin palustre

Familie: Juncaginaceae
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Alpenpflanze Sauergräser

<b>Sumpf-Dreizack - <i>Triglochin palustre</i></b>
Sumpf-Dreizack - Triglochin palustre
Bildquelle: Wikipedia User Krucku; Bildlizenz: CC BY-SA 3.0;
Wiki Commons Bildbeschreibung: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Triglochin_palustris_02.jpg


Triglochin: lat. tri = drei, glochis = Spitze (Früchte mit drei Spit­zen); "Dreizack"
paluster: sumpfig, moorig


Sumpf-Dreizack - Triglochin palustre; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Deutschlands Flora in Abbildungen 1796">Deutschlands Flora in Abbildungen 1796</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/publicdomain/deed.de" target=_blank title="Public Domain">Public Domain</a>; Sumpf-Dreizack - Triglochin palustre; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User BotBln">Wikipedia User BotBln</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Triglochium_palustris_BotGartBln310505.JPG" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Triglochium_palustris_BotGartBln310505.JPG">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Triglochium_palustris_BotGartBln310505.JPG</a>Sumpf-Dreizack - Triglochin palustre; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Krucku">Wikipedia User Krucku</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Triglochin_palustris_01.jpg" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Triglochin_palustris_01.jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Triglochin_palustris_01.jpg</a>

Der Sumpf-Dreizack wird 15 bis 40 cm groß und besitzt einen leicht dreikantigen blattlosen Stängel. Die grasartigen Grundblätter sind schmal linealisch und besitzen eine zweiteilige Ligula. Die meist radiären und zwittrigen Einzelblüten stehen nur locker in einer relativ kurzen Traube. Sie sind sternförmig und meist grünlich gefärbt. Die Perigonblätter sind nicht länger als 4 mm. Die Blüte bildet zudem eine drei-fedrige Narbe und einen oberständigen Fruchtknoten aus. Die ebenfalls drei-teilige, eiförmige Spaltfrucht ist nur ungefähr 8 mm lang und bei Reife von unten spreizend.

Die Chromosomenzahl der Art ist 2n = 24.


Verbreitung/Vorkommen

Der Sumpf-Dreizack blüht von Juni bis August und wächst in Flach- und Regenmooren, auf feuchten, zeitweilig überfluteten, zum Teil trittgestörten Wiesen an Rändern von Gewässern oft in Röhrichtgesellschaften und an Teichen und Torfstichen. Er ist zudem schwach salztolerant. Während er im Binnenland nur relativ selten vorkommt, so ist er an den Küsten recht weit verbreitet. Er steht in Deutschland auf der Roten Liste der Gefäßpflanzen und wird dort als "Gefährdet" (Klasse 3) eingestuft. Der Sumpf-Dreizack kommt in den gemäßigten und subarktischen Zonen der ganzen Erde vor. In Europa kommt er genauso wie in Teilen Asiens und Nordamerikas vor. In Neuseeland und Südamerika wächst er ebenfalls. Dort gehen seine Bestände jedoch stark zurück.

In den Allgäuer Alpen steigt er im Kleinen Walsertal zwischen Kanzelwand und Kuhgerenalpe bis zu 1900 m Meereshöhe auf.
Dr. Koll Gemmoextrakt: Olea europaea - OliveGemmoextrakt: Rubus idaeus - HimbeereGemmoextrakt: Ribes nigrum - schwarze JohannisbeereDr. Koll Gemmoextrakt: Rosmarinus officinalis - Rosmarin

Sumpf-Dreizack - Garten/Anbau

Boden Beschaffenheit: +/- humoser Boden; kalkhaltiger / kalkreicher Boden; toniger Boden / Tonboden; torfiger Boden / Torfboden;
Boden PH-Wert: mäßig sauer; mild; neutral;
Boden Feuchte: nass;
Boden Nährstoffgehalt: basenreich;

Literatur

Bildquellenverzeichnis



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