Hartweizen - Triticum durum

Familie: Poáceae
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Getreidepflanze landwirtschaftliche Kulturpflanze Süßgräser

<b>Hartweizen - <i>Triticum durum</i></b>
Hartweizen - Triticum durum
Bildquelle: Markus Hagenlocher 2005; Bildlizenz: CC BY-SA 3.0;

Hartweizen ist das einzige Produkt in der Europäischen Union, für das Ausfuhrabgaben erhoben werden. Die über 200 Arten der Gattung Cuscuta sind fast weltweit verbreitet. Sie besitzen kein Blattgrün und ernähren sich parasitisch von anderen Pflanzenarten. Seide oder auch Teufelszwirn (Cuscuta) ist die einzige Gattung der Tribus Cuscuteae innerhalb der Pflanzenfamilie der Windengewächse (Convolvulaceae). Weitere deutsche Trivialnamen sind Jungfernhaar, Kletterhur, Schmarotzerseide und Hexenseide.

Hartweizen (Triticum durum) ist eine besondere kleberreiche Weizenart, die viel Wärme und nährstoffreiche Böden benötigt. Zudem ist er die einzige tetraploide Weizenart, die heute noch verbreitet angebaut wird. Hartweizen gedeiht am besten in von Kontinentalklima geprägten Anbaugebieten mit trockenen, kurzen und heißen Sommern, wie in Teilen Nordamerikas oder der ehemaligen Sowjetunion. Der Anbau von Hartweizen macht weltweit nur ca. 10 % des Weizenanbaus aus.


Verwendung in der Küche

Aus Hartweizengrieß werden hauptsächlich Teigwaren, Bulgur oder Kuskus gemacht. Die typisch italienischen Nudeln gelingen aus dem normalen, stärkereichen gemeinen Weich- oder Saatweizen nur schlecht bzw. gar nicht. Europa (sogar Italien) importiert heute den Großteil seines Hartweizenbedarfs aus den USA und Kanada.Die italienische Pasta wird überwiegend aus Hartweizengrieß (oder "Hartweizendunst"), Wasser und Salz zubereitet, jedoch ganz ohne Zugabe von Eiern.
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Literatur

Bildquellenverzeichnis



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