Felsschutt-Baldrian - Valeriana saliunca

Familie: Valerianaceae
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Alpenpflanze

<b>Felsschutt-Baldrian - <i>Valeriana saliunca</i></b>
Felsschutt-Baldrian - Valeriana saliunca
Bildquelle: Wikipedia User Christer T Johansson; Bildlizenz: CC BY-SA 3.0;
Wiki Commons Bildbeschreibung: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Valeriana_sambucifolia-IMG_4284.jpg


Valeriana: lat. valere = gesund sein (Heilwirkung); "Baldrian"

andere Namen: Weidenblättriger Baldrian


Felsschutt-Baldrian - Valeriana saliunca; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Aroche">Wikipedia User Aroche</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/publicdomain/deed.de" target=_blank title="Public Domain">Public Domain</a>; Felsschutt-Baldrian - Valeriana saliunca; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Meneerke bloem">Wikipedia User Meneerke bloem</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Valeriana_saliunca_001.JPG" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Valeriana_saliunca_001.JPG">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Valeriana_saliunca_001.JPG</a>

Erscheinungsbild und Laubblatt

Der Weidenblättrige Baldrian wächst als ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 2 bis 15 Zentimeter erreicht. Die kurze, holzige Grundachse ist vielfach verzweigt und besitzt eine stämmige Pfahlwurzel. Die oberirdischen Teile dieser wohlriechenden Pflanze sind kahl. Es sind mehrere unverzweigte Stängel vorhanden.

Die Laubblätter sind immer in einer grundständigen Rosette angeordnete gestielte Grundblätter und manchmal auch sitzende, gegenständig angeordnete Stängelblätter. Die einfachen und ganzrandigen Blattspreiten der Grundblätter sind spatelförmig, verkehrt-lanzettlich oder linealisch-lanzettlich. Die Stängelblätter fehlen oder stehen mit einfachen, selten dreigeteilten, lanzettlichen oder linealen und ganzrandigen Blattspreiten in einem Paar und selten in zwei Paaren. Nebenblätter fehlen.
Blütenstand, Blüte und Frucht

Die Blütezeit liegt im Juli und August. Die Blüten stehen in mehr oder weniger einfachen, dichten zymösen Blütenständen.

Die zwittrigen Blüten sind fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf Kelchblätter sind verwachsen und enden in fünf Kelchzähnen, die in der Blüte eingerollt sind und sich bei zunehmender Fruchtreife zu einem behaarten, pappusähnlichen Strahlenkranz ausdehnen. Die fünf rosafarbenen Kronblätter sind zu einer trichterförmigen, an der Basis leicht vorspringenden und tief rosafarbenen Kronröhre verwachsen, die in fünf ungleichen Kronlappen endet. Es sind drei Staubblätter vorhanden. Drei Fruchtblätter sind zu einem unterständigen, dreikammerigen Fruchtknoten verwachsen, von denen nur eine Kammer fertil ist. Ein einzelner Griffel endet in einer dreiteiligen Narbe.

Die bei einem Durchmesser von 5 bis 6 Millimeter dick blasenförmige Frucht ist eine Nussfrucht.
Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 16.


Standort

Er besiedelt Felsspalten und steinige Magerrasen in Höhenlagen von 1800 bis 2700 Meter.

Verbreitung/Vorkommen

Das Verbreitungsgebiet des Weidenblättrigen Baldrians sind die Alpen mit Schwerpunkt Westalpen und der zentrale Apennin.
Er kommt im österreichischen Nordtirol und im italienischen Südtirol selten vor und gilt in Österreich als potentiell gefährdet. Die Schweizer Bestände werden als gefährdet bewertet. In Frankreich wird der Weidenblättrige Baldrian als geschützte Art geführt.
Dr. Koll Pflanzenextrakt Griffonia MacaDr. Koll Gemmoextrakt: Olea europaea - OliveDr. Koll Gemmoextrakt: Vitis vinifera - WeinrebeDr. Koll Gemmoextrakt: Coryllus avellana - Haselnuss

Felsschutt-Baldrian - Garten/Anbau

Boden Beschaffenheit: kalkhaltiger / kalkreicher Boden; lehmiger Boden / Lehmboden; steiniger Boden / Kies / Grus;

Literatur

Bildquellenverzeichnis



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