Es handelt sich um mehrjährige Kräuter (Hemikryptophyt). Die meist lediglich im Bereich des Blütenstandes verzweigten Stängel werden 5 bis 30 cm hoch.
Die ungeteilten Grundblätter sind breit oval bis spatelförmig. Oft sind neben der Mittelrippe zwei weitere Seitenrippen erkennbar, die bogenförmig nach vorne laufen. Im Gegensatz zum ähnlichen Berg-Baldrian gibt es höchstens ein Paar Stängelblätter. Diese sind viel kleiner als die Grundblätter und von der Form her linealisch.
Die 1–2 mm langen, meist weißen, manchmal leicht rosa gefärbten Blüten stehen in Rispen. Diese sind weniger reichblütig und nicht so deutlich schirmförmig wie bei den meisten anderen Baldrian-Arten. Oft stehen beispielsweise die untersten Seitenzweige deutlich vom Rest des Blütenstandes ab.
Die Blütezeit ist von Juni bis August.
Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 24.
Standort
Die Art wächst in subalpinen bis alpinen Kalkfelsspalten. Sie ist in Mitteleuropa eine Charakterart des Potentilletum caulescentis, kommt aber auch im Caricion davallianae vor.
Verbreitung & Vorkommen
Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich von der Ostschweiz über die östlichen Kalkalpen nach Südosten über die Kalkgebirge Jugoslawiens bis nach Albanien. Ein isoliertes Vorkommen befindet sich in den Apuanischen Alpen.
Aus derselben Gattung (Valeriana)
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