Schaben-Königskerze - Verbascum blattaria

Familie: Scrophulariaceae
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Hummelblume

<b>Schaben-Königskerze - <i>Verbascum blattaria</i></b>
Schaben-Königskerze - Verbascum blattaria
Bildquelle: Wikipedia User File Upload Bot Magnus Manske; Bildlizenz: CC BY-SA 3.0;
Wiki Commons Bildbeschreibung: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Verbascum_blattaria_(3741090761).jpg


Verbascum: aus barbascum (lat. barba = Bart) Behaarung; "Kö­nigskerze"
blattaria: lat. blatta = Schabe

Das Artepitheton „blattaria“ leitet sich vom lateinischen Wort blatta für „Schabe“ ab und erinnert wie der deutsche Trivialname daran, dass diese Art früher zum Vertreiben von Schaben verwendet worden ist. Sie ist eine alte Nutzpflanze gegen Schadinsekten.

Schaben-Königskerze - Verbascum blattaria; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Cbaile19">Wikipedia User Cbaile19</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Verbascum_blattaria,_2015-07-15,_Mount_Lebanon,_02.jpg" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Verbascum_blattaria,_2015-07-15,_Mount_Lebanon,_02.jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Verbascum_blattaria,_2015-07-15,_Mount_Lebanon,_02.jpg</a>Schaben-Königskerze - Verbascum blattaria; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Jan Kops, Flora Batava, Volume 2 1807">Jan Kops, Flora Batava, Volume 2 1807</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; Schaben-Königskerze - Verbascum blattaria; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Sporti">Wikipedia User Sporti</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Verbascum_blattaria_PID960-2.jpg" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Verbascum_blattaria_PID960-2.jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Verbascum_blattaria_PID960-2.jpg</a>

Die Schaben-Königskerze (Verbascum blattaria), auch Schabenkraut genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Königskerzen (Verbascum) in der Familie der Braunwurzgewächse (Scrophulariaceae).

Vegetative Merkmale

Die Schaben-Königskerze ist eine mehrjährige krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 50 bis 100 Zentimetern. Die wechselständig angeordneten Laubblätter sind dunkelgrün und kahl.

Generative Merkmale

In einem locker traubigen Blütenstand stehen die Blüten an langen Blütenstielen. Die Blüten sind von außen oft rot überlaufen. Die Kronblätter sind gelb, selten weiß. Es werden fünf Staubblätter gebildet. Die Staubfäden sind violett gefärbt und wollig behaart.

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 18 oder 36.

Ökologie

Die Schaben-Königskerze ist eine hapaxanthe Pflanze.


Standort

Sie wächst auf Böschungen, an Wegesrändern sowie auf Schuttplätzen in Höhenlagen von bis zu 800 Metern. Die Schaben-Königskerze gedeiht am besten auf mäßig trockenen bis mäßig frischen, basen- und nährstoffreichen Lehm- und Tonböden. Sie ist in Mitteleuropa eine Charakterart der Ordnung Onopordetalia.

Verbreitung/Vorkommen

Die Schaben-Königskerze ist in Eurasien verbreitet.
Dr. Koll Gemmoextrakt: Coryllus avellana - HaselnussGemmoextrakt: Vaccinium vitis idaea - PreiselbeereDr. Koll Gemmoextrakt: Ficus carica - Feige
Dr. Koll Pflanzenextrakt: Gelber Enzian – Gentiana lutea

Schaben-Königskerze - Garten/Anbau

Lichtanspruch: Licht;
Boden Beschaffenheit: lehmiger Boden / Lehmboden; salzertragend; sandiger Boden / Sandboden; steiniger Boden / Kies / Grus; toniger Boden / Tonboden;
Boden Feuchte: mäßig trocken;
Boden Nährstoffgehalt: basenreich; nährstoffreich;

Literatur

Bildquellenverzeichnis



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