Kleinblütige Königskerze
Die zweijährige Staude erreicht Wuchshöhen von ca. 30 bis 200 Zentimetern. Die Pflanze ist ein Nitrifizierungsanzeiger.
Die Grundblätter sind sehr kurz und undeutlich gestielt. Die Blüten haben eine hellgelbe Farbe und haben ihre Blütezeit vom Juli bis September.
Verwendung in der Heilkunde
Aus den Blättern oder Blüten kann ein Tee, Tinktur oder Sirup hergestellt werden, welche bei Reizhusten, Bronchitis oder Asthma eingesetzt werden kann, da die Inhaltsstoffe schleimlösend und auswurffördernd wirken. Des Weiteren wird das Abheilen von Hautwunden unterstützt.
Homöopathie:
Das Homöopathikum wird aus dem frischen Kraut ohne Stängel zu beginnender Blütezeit hergestellt. Das homöopathische Arzneimittel »Verbascum thapsus« wurde von Samuel Hahnemann als erster geprüft und wird bei Beschwerden wie z. B. Bronchitis, Heiserkeit und Trigeminusneuralgie verabreicht.
| Wasserbedarf | gering |
Standort
Die Pflanze wächst an sonnigen, steinigen, sowie mäßig trockenen Wegrändern, in Ruderalstellen (Kiesgruben, Schotterfluren), Waldschlägen, sowie an Dämmen und Ufern.
Verbreitung & Vorkommen
Die Kleinblütige Königskerze ist in Mittel- und Südeuropa sowie in Westasien heimisch.
Inhaltsstoffe
Saponine, Schleimstoffe, Flavonoide, Zucker sowie gelbe Farbstoffe und ätherische Öle
Aus derselben Gattung (Verbascum)
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