Die Wald-Wicke ist eine ausdauernde, krautige Pflanze. Sie besitzt lange unterirdische Ausläufer. Die vierkantigen, gefurchten, kahlen Stängel sind meist etwa 1 bis 2, selten bis zu 4 Meter lang schlaff und kletternd oder niederliegend.
Die wechselständigen Laubblätter sind paarig gefiedert mit sechs bis neun Fiederblattpaaren. Die Laubblätter enden in einer Ranke. Die Nebenblätter sind halbnierenförmig bis mondsichelförmig, tief in sieben bis zehn lang begrannte Zipfel gespalten (nur die obersten oft ganzrandig).
Die Blütezeit reicht von Juni bis September. 10 bis 15 nickende Blüten stehen in einseitswendigen traubigen Blütenständen (in sehr schattigen Standorten armblütig) zusammen.
Die zwittrigen Blüten sind zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die Kronblätter sind weißlich mit blauviolett geaderter (selten ganz weiß oder lila) Fahne und meist violetter Schiffchenspitze.
Standort
Die Wald-Wicke gedeiht in Höhenlagen zwischen etwa 600 bis 2300 Meter. Als Standort werden frische Wälder, Waldränder, Waldschläge, Hochstaudenfluren von der montanen bis subalpinen Höhenstufe bevorzugt.
Verbreitung & Vorkommen
Die Wald-Wicke ist in Eurasien weitverbreitet. Sie kommt von Südfrankreich bis Sibirien vor. In Europa ist die Wald-Wicke in den Alpen vor allem in den Nordketten verbreitet, kommt aber auch in Südfrankreich bis zum Balkan, Nordeuropa.
Aus derselben Gattung (Vicia)
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