Goldprimel - Vitaliana primuliflora

Familie: Primulaceae
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Alpenpflanze

<b>Goldprimel - <i>Vitaliana primuliflora</i></b>
Goldprimel - Vitaliana primuliflora
Bildquelle: Wikipedia User Salicyna; Bildlizenz: CC BY 4.0;
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Goldprimel - Vitaliana primuliflora; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Salicyna">Wikipedia User Salicyna</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung 4.0 International (CC BY 4.0)">CC BY 4.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Vitaliana_primuliflora_2016-04-22_8794.jpg" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Vitaliana_primuliflora_2016-04-22_8794.jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Vitaliana_primuliflora_2016-04-22_8794.jpg</a>Goldprimel - Vitaliana primuliflora; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Michael w">Wikipedia User Michael w</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Vitaliana_primuliflora_02.jpg" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Vitaliana_primuliflora_02.jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Vitaliana_primuliflora_02.jpg</a>

Vegetative Merkmale

Die Goldprimel ist eine ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 2 bis 5 Zentimetern. Sie bildet niedrige, lockere Rasen.

Die Laubblätter sind rosettenartig gehäuft. Die einfachen Blattspreiten sind 3 bis 12 Millimeter lang sowie etwa 1 Millimeter breit, linealisch und ganzrandig. Sie sind unterseits und am Rand mit Sternhaaren besetzt.
Generative Merkmale

Die Blüten stehen an der Spitze der obersten Blattrosetten. Der Blütenstiel ist 1 bis 5 Millimeter lang und kürzer als die umgebenden Blätter.

Die zwittrigen Blüten sind fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Der Kelch ist röhrig-glockenförmig, etwa 6 Millimeter lang, mehr oder weniger kantig und bis zur Mitte in linealisch-lanzettliche Zipfel geteilt. Die Blütenkrone ist gelb und wird beim Trocknen oft grünlich oder bläulich. Die Blütenkronröhre ist etwa 1 Zentimeter lang und 1,5- bis 2,5-mal so lang wie der Kelch. Die fünf Zipfel der Blütenkrone sind eiförmig-lanzettlich, stumpf und etwa 5 Millimeter lang.

Die Kapselfrucht ist länglich-kugelig und etwa 5 Millimeter lang. Die 2 Millimeter langen Samen sind schwarz.

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 40.

Ökologie

Die Blütezeit reicht von Mai bis Juli. Die Goldprimel ist heterostyl wie manche Primula-Arten und wird von Faltern bestäubt. Zur Keimung brauchen die Samen eine lang andauernde Frostbehandlung.


Standort

Sie gedeiht auf steinigen Rasen besonders auf kalkarmem Untergrund.

Verbreitung/Vorkommen

Die Goldprimel kommt in den südwesteuropäischen Gebirgen von der spanischen Sierra Nevada und den Pyrenäen bis zu den Alpen und den Abruzzen vor.
Dr. Koll Gemmoextrakt: Juglans regia - WalnussbaumDr. Koll Gemmoextrakt: Quercus pedunculata - EicheGemmoextrakt: Vaccinium myrtillus - HeidelbeereDr. Koll GemmoKomplex Nr. 1

Goldprimel - Garten/Anbau

Boden Beschaffenheit: steiniger Boden / Kies / Grus;

Sonstiges

Es werden sechs Unterarten unterschieden:

Androsace vitaliana (L.) Lapeyr. subsp. vitaliana: Sie kommt in den Zentralpyrenäen und den Westalpen, in Spanien (Provinzen Lérida, Huesca und Navarra), Andorra, Frankreich (Départements Pyrénées-Atlantiques, Ariège, Alpes-Maritimes, Hautes-Alpes, Isère), Italien (Regionen Aostatal, Piemont und Venetien; fraglich in Trentino-Südtirol) und in der Schweiz (Kantone Wallis und Tessin) vor.
Androsace vitaliana subsp. assoana (M.Laínz) Kress: Sie kommt nur in Spanien (Iberisches Scheidegebirge, Sierra de Javalambre und Sierra Nevada; in den Provinzen Almería, Ávila, Cáceres (unsicher), Granada, Segovia und Teruel) vor.
Androsace vitaliana subsp. cinerea (Sünd.) Kress: Sie kommt in den Westalpen und den östlichen Pyrenäen, in Spanien (Provinzen Gerona und Huesca (unsicher)), Frankreich (Départements Alpes-Maritimes, Hautes-Alpes und Isère), und Italien (Piemont, Ligurien (unsicher)) vor.
Androsace vitaliana subsp. flosjugorum Kress: Sie kommt in Spanien (Kantabrisches Gebirge, Montes de León; in den Provinzen León, Orense, Palencia und Santander) vor.
Androsace vitaliana subsp. praetutiana (Sünd.) Kress: Sie kommt in Italien (Regionen Marchen, Latium (unsicher) und Abruzzen) vor.
Androsace vitaliana subsp. sesleri (Sünd.) Kress (Syn.: Vitaliana primuliflora subsp. sesleri (Sünd.) Pignatti, Gregoria vitaliana var. sesleri Sünd.): Sie kommt in Italien (Regionen Lombardei, Trentino-Südtirol (mit Südtirol), Venetien und Friaul-Julisch Venetien) und Österreich (Kärnten) vor.

Literatur

Bildquellenverzeichnis



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