Pflanzen aus der Kategorie "Wildgemüse"

Als Wildgemüse oder Wildkräuter bezeichnet man wild wachsende, einjährige oder mehrjährige Pflanzen, die essbar sind. Eine Unterscheidung dieser beiden Begriffe fällt dem Laien oft schwer. Die Pflanzen oder Pflanzenteile von Wildgemüse können roh oder gekocht verzehrt werden und besitzen oft intensives Aroma. Wildkräuter werden im Gegensatz zu Kulturpflanzen oft wegen ihrer geringeren wirtschaftlichen Bedeutung als Nutzpflanze oder mangelnden Nutzbarkeit als Unkraut bezeichnet.

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Fenchel

Fenchel
Weiterverarbeitet und genossen werden einerseits die Knollen (v. a. in Salaten, Gemüsegerichten und als Beilage zu gedünsteten Fischgerichten), andererseits die Samen, die mit dem Anis vergleichbar sind. Letztere werden manchmal als Gewürz in Schwarzbrot mitgebacken oder zu einem Tee aufgegossen, der beruhigend bei Magen- und Darmbeschwerden, wie beispielsweise Völlegefühl, wirkt. Fencheltee gehört neben Pfefferminz- und Kamillentee zu den meistgeschätzten... mehr

Flutender Schwaden

Flutender Schwaden
Die Früchte wurden früher, etwa in Brandenburg und Polen, gesammelt und zur „Schwadengrütze“ oder „Frankfurter Grütze“ verarbeitet, die mit Milch oder Butter hergestellt wurde.

Futterwicke

Futterwicke
Die Futterwicke ist eine einjährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 30 bis 80 cm erreicht. Die Laubblätter bilden stets eine geteilte Ranke aus und sind zwei- bis achtpaarig gefiedert. Ihre einzeln oder zu zweit in den Blattachseln stehenden und kurz gestielten Blüten sind zygomorph und 16 bis 26 mm lang. Die Kelchzähne sind gleich so lang oder länger wie die Kelchröhre (im Gegensatz zur aus Schmalblättrigen Wicke). Die Kronblätter... mehr

Gänseblümchen

Gänseblümchen
Die Blüten können auch im Salat verwendet werden. Am besten schmecken die jungen Blättchen aus dem Inneren der Rosette. Auch die Blüten sind essbar. Die Knospen sowie die nur halb geöffneten Blüten schmecken angenehm nussartig, die geöffneten Blüten dagegen leicht bitter, wodurch sie sich vorrangig als Salatbeigabe eignen. Sauer eingelegt werden Knospen manchmal als Kapernersatz verwendet.

Garten-Sauerampfer

Garten-Sauerampfer
Rumex: lat. Pflanzenname; "Ampfer"
rugosus: runzelig

Gefleckte Taubnessel

Gefleckte Taubnessel
Die Sprosse und Blätter der Gefleckten Taubnessel können als gehaltvolles Wildgemüse verzehrt werden. Sie eignet sich auch für Anpflanzungen in naturnahen Gärten[1] und wird zu diesem Zweck in zahlreichen Kultursorten, z.B. panaschiert, gezogen.

Gekielter Feldsalat

Gekielter Feldsalat
Der Gekielte Feldsalat (Valerianella carinata) ist ein in Mitteleuropa zerstreut vorkommender Angehöriger der Baldriangewächse (Valerianoideae). Die einjährige krautige Pflanze ähnelt in ihrem Aussehen sehr dem häufig vorkommenden Gewöhnlichen Feldsalat (Valerianella locusta). Sie erreicht meist Wuchshöhen zwischen 5 und 20, manchmal auch bis 40 cm. Der Stängel ist im Querschnitt sechskantig geformt und dicht abwärts gekrümmt behaart. Die... mehr

Gelbe Lupine

Gelbe Lupine
Lupinus: lat. lupus = Wolf (wg. der Behaarung der Hülse, alter Na­me "Wolfs­bohne"); "Lupine"
luteus: gelb

Gelbe Taglilie

Gelbe Taglilie
Die gegarten kleinen, knolligen Abschnitte der Wurzeln schmecken nach Zuckermais und Schwarzwurzel. Blätter und junge oberirdischen Pflanzenteile werden bevor sie faserig sind, roh oder gegart wie Spargel oder Staudensellerie gegessen. Blütenknospen werden roh oder gegart gegessen; sie schmecken ähnlich wie grüne Bohnen und enthalten 43 mg Vitamin C je 100 g, Vitamin A und 3,1 % Proteine. Blüten werden roh oder gegart gegessen. Wenn man die Blüten... mehr

Gelbrote Taglilie

Gelbrote Taglilie
Weit weniger bekannt ist, dass sich viele Arten dieser Gattung und fast die gesamte Pflanze als Nahrungsmittel eignen. In Ostasien werden Gelbrote Taglilien als Nahrung angebaut. Die gesamte Pflanze bis auf den Stängel ist verwertbar: * die dickeren Wurzeln können geschält wie Kartoffeln zubereitet werden und schmecken nach Nüssen oder wie Kastanien; allerdings wird bei Überdosierung der Wurzel von Vergiftungserscheinungen berichtet[6];... mehr

Gemeiner Löwenzahn

Gemeiner Löwenzahn
Die gelben Blüten eignen sich zur Herstellung eines wohlschmeckenden, honigähnlichen Sirups oder Gelees als Brotaufstrich. Die jungen, nur leicht bitter schmeckenden Blätter können als Salat verarbeitet werden. Mit einer Speck-Rahmsoße gilt dieser als Delikatesse. Aus der getrockneten Wurzel der Pflanze wurde in der Nachkriegszeit ein Ersatzkaffee hergestellt (Zichorienwurzelersatz).

Gewöhnliche Hühnerhirse

Gewöhnliche Hühnerhirse
Die Hühnerhirse wurde bei uns wegen der als Hirseersatz verwendbaren Früchte gesammelt und stellenweise auch angebaut. In Russland wird sie noch heute als Futterpflanze kultiviert. Die jungen Sprosse können als Gemüse gegessen werden.

Gewöhnliche Mahonie

Gewöhnliche Mahonie
Die Beeren sie sind essbar und werden z. B. für die Herstellung von Marmeladen und Fruchtweinen verwendet.

Gewöhnliche Moosbeere

Gewöhnliche Moosbeere
Die Moosbeere ist essbar. Ihre Standorte liegen überwiegend in Naturschutzgebieten. Daher ist das Sammeln der Früchte nur in Ausnahmefällen möglich. Ihre roten Beeren haben einen leicht bitteren Geschmack, der etwa dem der Preiselbeeren ähnelt. Moosbeeren passen zu Wildschwein-, Hirsch- oder Rehbraten. Verarbeitet werden Moosbeeren zu Konfitüre, Trockenobst, Tee und Saft. Weiterhin finden die Früchte in Backwaren, Likören, Vitaminpräparaten... mehr

Gewöhnliche Nachtkerze

Gewöhnliche Nachtkerze
Von der Gemeinen Nachtkerze sind neben der Wurzel auch die Blätter, die Blüten und die Samen essbar. Die Wurzel kochte man wie Schwarzwurzeln oder Pastinaken in Fleischbrühe. Die gekochten Wurzeln wurden gelegentlich auch in Scheiben geschnitten und mit Essig und Öl angemacht. Geerntet werden die rübenförmigen Wurzeln vom Herbst des ersten Jahres (Rosettenstadium) bis zum Frühjahr. Ähnlich wie andere alte Gemüsepflanzen ist auch die Gemeine... mehr

Gewöhnliche Nachtviole

Gewöhnliche Nachtviole
Sparsam verwendet können jedoch einige Teile der Pflanze verzehrt werden.[6]

Gewöhnliche Vogelmiere

Gewöhnliche Vogelmiere
Ihr Geschmack erinnert an jungem rohen Mais. Bereits 50 Gramm Vogelmierensalat entsprechen in etwa dem Vitamin-C-Bedarf eines Erwachsenen. Aufgrund des Saponingehalts sollten jedoch nicht zu große Mengen verspeist werden.

Gewöhnliches Barbarakraut

Gewöhnliches Barbarakraut
Die frischen Blätter der Winterkresse stehen bis in den Winter hinein als würzige, vitaminreiche Salatpflanze zur Verfügung. Fischgerichten verleiht es eine scharfe und würzige Note. Winterkresse erinnert an den scharf-würzigen Geschmack von Kresse oder Brunnenkresse. In Butter gedünstet ergibt Winterkresse ein spinatähnliches Gemüse.

Gewöhnliches Hirtentäschel

Gewöhnliches Hirtentäschel
Die Blätter eignen sich mit ihrer Schärfe auch als Zutat wildpflanzenreicher Küche, beispielsweise in Salaten oder zu einem Kräuterdip. Die Früchte und dünne Stengel schmecken frittiert angenehm nussig.

Gewöhnliches Pfeilkraut

Gewöhnliches Pfeilkraut
Die Knollen der Pflanze sind sehr stärkereich und wurden früher häufig gegessen. Ungekocht soll der Geschmack der Knollen nussartig sein. In gekochtem Zustand soll er an Erbsen erinnern.

Gewöhnliches Tellerkraut

Gewöhnliches Tellerkraut
Die Samen des Kubaspinats keimen erst bei einer Temperatur unter 12 °C und werden darum in der Zeit von September bis März ausgesät (daher Winterportulak). Der im Handel angebotene Kubaspinat stammt fast ausschließlich aus Gewächshäusern. Die Ernte wird schon in einem frühen Stadium des Wachstums vorgenommen. Wenn die zarten Blätter nicht zu tief abgeschnitten werden, sind mehrere Ernten in der Saison von November bis April möglich. Zur Lagerung... mehr

Giersch

Giersch
Giersch kann als Salat oder Gemüse zubereitet werden und erinnert in Geruch und Geschmack an Spinat und ein wenig an Petersilie. Er enthält viel Kalium, Vitamin C, Karotin und Eisen. Er soll gegen Rheuma, Gicht und Arthritis, außerdem krampflösend, entgiftend und blutreinigend wirken. Im Mittelalter, aber auch in neuerer Zeit wurde Giersch sowohl als Gemüse wie auch als Heilpflanze eigens angebaut. Mittelalterliche Quellen belegen, dass er in... mehr

Großblütige Braunelle

Großblütige Braunelle
Die jungen Blätter werden in manchen Gegenden als Kräutersalat zubereitet.

Große Brennnessel

Große Brennnessel
Relativ viel Vitamin C und Provitamin A. Caffeoyl-Chinasäuren, z.B. Caffeoyl-Äpfelsäure. Bis zu 20% Mineralsalze, vor allem Calcium , Eisen, Magnesium - und Kaliumsalze und Nitrat. Gerbstoffe wie Kiesel- und Ameisensäure Chlorophyll Wachs und ätherische Öle beta-Sitosterin 2-4x mehr Eisen als in entsprechender Menge Rindfleisch doppelt so viel Eisen wie in Spinat Calcium (6x mehr als in Milch) Vitamin C (300mg/100g) Vitamin A Kalium, Magnesium... mehr

Große Klette

Große Klette
Wurzel und junge Blätter können als Wildgemüse verwendet werden.[11] Die Wurzel wurde, ähnlich wie die Schwarzwurzel heute, im Mittelalter häufig als Gemüse gegessen, hat jetzt aber nur noch in Japan Bedeutung, wo sie gob? (?? oder ???) genannt wird, sowie in Taiwan (??, Niúbàng) oder Korea, wo man sie ueong (??) nennt.

Großer Sauerampfer

Großer Sauerampfer
Bereits im Altertum verwendeten die Ägypter, Griechen und Römer Sauerampfer als Ausgleich für die zu reichliche Aufnahme von fetten Speisen bei ihren Festmahlen. Beim Sammeln des Sauerampfers ist darauf zu achten, dass er nicht von überdüngten Wiesen stammt. Ausgewählt werden sollten nur Exemplare mit makellosen Blättern. Ältere Exemplare mit rostbraunen Löchern im Blatt sind in größerer Menge besonders unbekömmlich. Man kann den Sauerampfer... mehr

Gundermann

Gundermann
Vor der Kultivierung des Hopfens wurde der Gundermann aufgrund seiner Bitterstoffe zur Konservierung von Bier genutzt. Im Frühling gesammelte junge Blätter wurden früher als Gemüse gekocht, unter anderem in Gründonnerstagsgerichten. Aufgrund der Bitterstoffe und ätherischen Öle fand die Pflanze außerdem als Gewürz Verwendung. Der Geruch und Geschmack wird als harzig-aromatisch, minzähnlich und lakritzartig beschrieben.

Guter Heinrich

Guter Heinrich
Als Wildgemüse hat der Gute Heinrich zahlreiche Verwendungsmöglichkeiten. Die noch nicht blühenden jungen Pflanzen werden wie Spinat verwendet. Etwa 12 cm lange Triebe werden wie Spargel zubereitet. Im Balkan stellt man aus den zerstoßenen Rhizomen ein wie Erdnussbutter schmeckendes Konfekt her. Die Blüten kann man ähnlich wie Brokkoli dünsten. Als Wildgemüse hat der Gute Heinrich zahlreiche Verwendungsmöglichkeiten. Die noch nicht blühenden... mehr

Haarfrüchtige Balsam-Pappel

Haarfrüchtige Balsam-Pappel
Die Westliche Balsam-Pappel ist ein Baum, der Wuchshöhen von bis 35 Meter erreicht. Die Baumkrone junger Bäume ist schmal kegelförmig. Bei älteren Bäumen wirkt die Krone besenartig, da praktisch alle Äste fast senkrecht stehen. Die Rinde der Zweige ist zunächst gelblich, später glänzend rötlich. Die etwa 3 cm lange spitze Endknospe ist glänzend rotbraun; die Seitenknospen sind nur 1 cm lang und braun; sie stehen etwas an den Zweig angeschmiegt.... mehr

Haferwurzel

Haferwurzel
Die Haferwurzel wird vorwiegend als Wurzelgemüse verwendet, aber auch die Blätter lassen sich als Salat oder Spinat zubereiten. Die süßlich schmeckende, milchhaltige Wurzel, deren Geschmack an Austern erinnert, ist sehr nahrhaft, was auch ein alemannisches Sprichwort besagt: „Habermark macht'd Bube stark“.
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