Pflanzen aus der Kategorie "Wildgemüse"

Als Wildgemüse oder Wildkräuter bezeichnet man wild wachsende, einjährige oder mehrjährige Pflanzen, die essbar sind. Eine Unterscheidung dieser beiden Begriffe fällt dem Laien oft schwer. Die Pflanzen oder Pflanzenteile von Wildgemüse können roh oder gekocht verzehrt werden und besitzen oft intensives Aroma. Wildkräuter werden im Gegensatz zu Kulturpflanzen oft wegen ihrer geringeren wirtschaftlichen Bedeutung als Nutzpflanze oder mangelnden Nutzbarkeit als Unkraut bezeichnet.

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Hopfenklee

Hopfenklee
Die ein- oder zweijährige, krautige Pflanze erreicht Wuchshöhen von etwa 10 bis 50 Zentimetern. Die kantigen Stängel sind niederliegend bis aufsteigend. Die Blattfiedern sind verkehrt-eiförmig, fein gesägt und an der Spitze oft ausgerandet mit einer Fortsetzung der Mittelrippe (Medicago-Zahn). Die Nebenblätter sind lanzettlich spitz. Die kleinen, kugeligen, traubigen Blütenstände sind 10 bis 50-blütig und erinnern an die des Hopfens. Die... mehr

Inkarnat-Klee

Inkarnat-Klee
Auch für den Menschen ist Inkarnat-Klee essbar. Der geröstete Samen eignet sich gut in Salaten.[4]

Japanischer Staudenknöterich

Japanischer Staudenknöterich
Die jungen Sprosse können ähnlich dem ebenso sauren Rhabarber verarbeitet und zubereitet werden. Wenn sie sehr jung sind, können sie wie Spargel zubereitet werden.

Kanadisches Berufkraut

Kanadisches Berufkraut
Von April bis Juli können die Blätter in Kräutermischungen, Kräuterbutter oder Kräutersalz verwendet werden. Der Geschmack ist würzig bitter.

Kleinblättrige Brunnenkresse

Kleinblättrige Brunnenkresse
Die Kleinblättrige Brunnenkresse wächst als ausdauernde krautige Pflanze mit Wuchshöhen von meist 20 bis 100 (10 bis 180) Zentimeter. Die oberirdischen Pflanzenteile sind kahl oder schwach flaumig behaart. Die fleischigen und hohlen Stängel sind im unteren Bereich niederliegend und verzweigen sich an den unteren Internodien zu aufsteigenden oder manchmal flutenden Trieben. Die wechselständig angeordneten Laubblätter gliedern sich in Blattstiel... mehr

Kleinblütiges Franzosenkraut

Kleinblütiges Franzosenkraut
Das ganze Kraut eignet sich gut zur Bereitung von Wildkräutersalat. Junge Stängel und Blätter ergeben gekocht ein schmackhaftes Gemüsegericht, roh zubereitet einen pikanten Salat. In seiner eigentlichen Heimat Kolumbien ist es das charakteristische Gewürz (Guasca) der Hühnersuppe Ajiaco de Bogotá.

Kleinblütiges Wiesen-Labkraut

Kleinblütiges Wiesen-Labkraut
Die jungen Triebspitzen und die Blüten können für Salate, Wildgemüse, Gelees, Getränke und Süßspeisen verwendet werden.

Kleine Braunelle

Kleine Braunelle
Junge, nichtblühende Pflanzenteile können auch als Salat oder als Gewürz verwendet werden.

Kleiner Wiesenknopf

Kleiner Wiesenknopf
Die Blätter und Blüten haben ein leicht gurkenähnlichen Geschmack, beide können in kalten Getränken und auch in Salaten Verwendung finden. Auch sind sie zum Würzen von Marinaden, Saucen sowie Geflügel- und Fischgerichten zu benutzen. Der Kleine Wiesenknopf ist ein Bestandteil der „Hessischen Grünen Soße“, sowohl nach Frankfurter als auch nach Kasseler Rezeptur. Angepflanzt wird er in jedem gut sortierten Kräutergarten.

Kleines Mädesüß

Kleines Mädesüß
Wurzelknollen und junge Laubblätter können als Gemüse oder Salat zubereitet werden. Ihr Geschmack ist süßlich bitter.

Knoblauchsrauke

Knoblauchsrauke
Im Mittelalter wurde die Knoblauchsrauke mit ihrem pfeffrig-knoblauchartigen Geschmack vor allem von der ärmeren Bevölkerung genutzt, die sich die teuren Gewürze nicht leisten konnte. Sie wurde im Mittelalter aus diesem Grund sogar in Gärten angebaut. Zum Essen werden die Blätter von April bis Juni gesammelt. Der Engländer John Evelyn, der 1699 ein Kochbuch "Acetaria, a Discourse on Sallets" schrieb, nannte die Pflanze unter anderem "Jack-by-the... mehr

Knollen-Platterbse

Knollen-Platterbse
Früher wurde die Knollen-Platterbse feldmäßig angebaut, heute findet man sie als Nahrungspflanze allenfalls noch in Gärten von Liebhabern alter Nutzpflanzen. Die Knöllchen werden wie Kartoffeln gekocht oder wie Maronen geröstet genossen. Vielfach dienen sie auch als Kaffeesurrogat oder als Schweinefutter. Sie sollen zudem zu Speiseöl verarbeitet worden sein. Auch wird angegeben, dass im 16. Jahrhundert aus der Blüte Parfüm gewonnen worden... mehr

Knollenkümmel

Knollenkümmel
Der Echte Knollenkümmel wird manchmal als Ackerwildkraut bezeichnet. Die Knolle kann sowohl roh als auch gekocht als Gemüse verspeist werden.[3] Die Blätter können ähnlich wie Petersilie verwendet werden. In Indien, Persien, Afghanistan und Tadschikistan wird er als Gewürzpflanze genutzt. Trivialnamen sind auf Hindi ???? ???? k?l? j?r? („Schwarzer Kümmel“) oder shahi jeera („Schah-Kümmel“) und auf persisch ???? ???? zireh kuhi („Wilder... mehr

Knoten-Beinwell

Knoten-Beinwell
Das Rhizom ist stärkehaltig, es wurde in Notzeiten gemahlen und Brotteig zugemischt. Wenn man das Rhizom röstet, bis es braun ist, und dann mahlt, kann das Pulver Kaffee ersetzen; es hat eine Weichheit im Geschmack, die bei echtem Kaffee nicht zu finden ist.

Kohl Gänsedistel

Kohl Gänsedistel
Sie wird roh als Bestandteil verschiedener Salate gegessen.

Kohl-Kratzdistel

Kohl-Kratzdistel
In Osteuropa und Sibirien, gelegentlich auch in Mitteleuropa, wird sie als Gemüsepflanze genutzt und in Japan zu diesem Zweck angebaut. Die Blätter und der „Wurzelstock“ werden gegart gegessen. Der „Wurzelstock“ ist reich an Inulin. [2] Junge Blätter bieten sich auch zum Rohverzehr an. Der getrocknete Wurzelstock lässt sich zu Mehl mahlen, das zum Andicken von Speisen verwendet werden kann. Ähnlich wie bei Artischocken kann auch der... mehr

Kugelige Teufelskralle

Kugelige Teufelskralle
Die Kugelige Teufelskralle fand stellenweise als Wildgemüse Verwendung.

Kurzähren-Queller

Kurzähren-Queller
Der Queller ist ist ein wertvolles Wildgemüse von leicht pfeffrigem Geschmack und kann als Rohkost, blanchiert oder als Einlage in gesalzenem Essig oder als Beilage gegessen werden. Die junge Pflanze wird von Hand ab Mai geerntet. Es werden nur die Spitzen verarbeitet.

Lauch-Hellerkraut

Lauch-Hellerkraut
Die einjährige krautige Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von etwa 20 bis 60 cm. Die ganze Pflanze ist kahl, nur jung an der Basis etwas behaart, bläulich bis gelblich-grün gefärbt und riecht beim Zerreiben deutlich nach Knoblauch. Der Stängel wächst aufrecht, ist einfach oder wenig verzweigt und außerdem gerillt. Die Laubblätter sind verkehrt-eiförmig bis schmal-länglich geformt. Die unteren sind in den Stiel verschmälert, die mittleren... mehr

Mauer-Gänsefuß

Mauer-Gänsefuß
Die Blätter und jungen Sprosse des Mauer-Gänsefußes können roh oder gekocht wie Spinat zubereitet werden. Rohe Blätter sollten wegen ihres Gehalts an Saponinen allerdings nur in kleinen Mengen verzehrt werden. Auch die Samen sind gekocht essbar. Es wird empfohlen, sie über Nacht einzuweichen und danach gründlich abzuspülen, um die Saponine zu entfernen. Die Samen können auch gemahlen als Mehlzusatz dienen.[12] Die ganze Pflanze kann als... mehr

Meerrettich

Meerrettich
Die Wurzel der Meerrettichpflanze wird als Gemüse oder Gewürz verwendet. Die Meerrettichwurzel ist im rohen Zustand geruchlos. Wird sie geschnitten oder gerieben, verströmt sie einen stechenden und zu Tränen reizenden Geruch. Verantwortlich für diesen ist Allylisothiocyanat, das sich bei Zellverletzung enzymatisch aus Sinigrin bildet.Insbesondere in den Meerrettichanbaugebieten gehören Gerichte mit Meerrettich zum Alltag. Neben dem geriebenen... mehr

Mittleres Barbarakraut

Mittleres Barbarakraut
Die Mittlere Winterkresse ist eine überwinternd grüne,[1] zweijährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 25 bis 75 Zentimeter[1] erreicht. An einem Exemplar befinden sich ein oder mehrere meist (im oberen Bereich) verzweigte, kantigen, kahle oder mit wenigen Trichomen besetzte,[1] manchmal unten violett überlaufene Stängel. Die Laubblätter sind in einer grundständigen Rosette und wechselständig am Stängel verteilt angeordnet.[1] Die Grundblätter... mehr

Moor-Greiskraut

Moor-Greiskraut
Die Blätter können roh als Salat oder gegart als Gemüse gegessen werden. Gelegentlich wird aus den Blättern durch Fermentation eine Art Sauerkraut hergestellt.

Mutterkraut

Mutterkraut
Wegen des bitter-aromatischen Geschmacks werden sie gerne mit auf Brot gelegt.

Orangerotes Habichtskraut

Orangerotes Habichtskraut
Der Geschmack ist leicht bitter, die Blütenknospen schmecken süßlich. Zusammen erinnern die Geschmacksstoffe an eine bittere Schokolade.

Orientalisches Zackenschötchen

Orientalisches Zackenschötchen
Die jungen und noch zarten Triebe können gekocht, als auch als Salat verzehrt werden. Die einjährige Wurzel wird wie Meerrettich verwendet.

Portulak

Portulak
Der Portulak wird seit mehreren tausend Jahren zur Ernährung genutzt, ist aber, wie viele Wildgemüse, in der Neuzeit in Vergessenheit geraten. Junge Blätter schmecken leicht säuerlich, salzig und nussartig, ältere Blätter werden dagegen bitter. Die Blütenknospen können ähnlich wie Kapern genutzt werden.[4] Zur Erhaltung der Inhaltsstoffe, insbesondere der Vitamine, werden junge Zweige und abgepflückte Blätter und am besten frisch geerntet... mehr

Purpurrote Taubnessel

Purpurrote Taubnessel
Die Rote Taubnessel ist eine 5-35 cm hohe, einjährige Sommerpflanze, ein Archäophyt und ein Kulturbegleiter. Sie ist schnellwüchsig und benötigt oft nur wenige Wochen von der Keimung bis zur Samenreife. Daher sind pro Jahr 3-4 Generationen möglich. Die Blüten sind homogame, nektarführende Lippenblumen; sie werden durch Apoidea bestäubt; der Nektar wird durch einen Haarring (Saftdecke) geschützt; Fremdbestäubung wird dadurch begünstigt,... mehr

Quecke

Quecke
In den GUS-Staaten wird die Quecke auch als Nahrungsmittel verwendet. Die Ausläufer werden im Herbst oder Frühjahr geerntet wenn sie sich noch in Winterruhe befinden und nicht austreiben. Der Geschmack der Pflanze ist erst stärkeartig, dann süßlich. Die Wurzeln kann man so lange das Gras nicht wächst trocknen und dann zu Mehl zermahlen. Es eignet sich zum Strecken von Getreidemehl. Frisch werden die Ausläufer zum Garnieren von Salaten verwendet... mehr

Quirl Malve

Quirl Malve
Die Blätter und Samen sind roh und gekocht essbar.
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