Pflanzen aus der Kategorie "Wildgemüse"

Als Wildgemüse oder Wildkräuter bezeichnet man wild wachsende, einjährige oder mehrjährige Pflanzen, die essbar sind. Eine Unterscheidung dieser beiden Begriffe fällt dem Laien oft schwer. Die Pflanzen oder Pflanzenteile von Wildgemüse können roh oder gekocht verzehrt werden und besitzen oft intensives Aroma. Wildkräuter werden im Gegensatz zu Kulturpflanzen oft wegen ihrer geringeren wirtschaftlichen Bedeutung als Nutzpflanze oder mangelnden Nutzbarkeit als Unkraut bezeichnet.

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Quirlblättrige Weißwurz

Quirlblättrige Weißwurz
Der ausdauernde Geophyt ist vorwiegend in schattigen Wäldern zu finden. Er besitzt dicke, fleischige Wurzelstöcke (Rhizome). Die Pflanze hat eine Wuchshöhe von 40 bis 100 cm. Der Stängel steht aufrecht, mit im Quirl stehenden schmalen Blättern. Die weißen glockenförmigen Blüten sind blattachselständig und zweigeschlechtig. Die Beeren sind erst rot, später schwarzblau. Die Pflanze ist giftig, insbesondere die Beeren. Die Chromosomenzahl... mehr

Rainkohl

Rainkohl
Die jungen Blätter des Rainkohls (April bis Juni) sind essbar und können zu Salat, Spinat, Omelett, Rührei oder Quiches dazugegeben werden. Später wird die Pflanze zu faserig.

Rispiger Fuchsschwanz

Rispiger Fuchsschwanz
Amarant ist ein Pseudogetreide. Es sieht zwar aus wie Getreide und seine Samen werden auch so verwendet, aber es ist kein Getreide. Amarant ist glutenfrei. Dies macht es zu einem vollwertigen und verträglichen Getreideersatz bei der weit verbreiteten Glutenunverträglichkeit (Zöliakie). Zudem ist der hohe Eisengehalt wertvoll bei Eisenmangelanämie und während der Schwangerschaft. Die Blätter aller Amarantarten werden als Gemüse gegessen. Die... mehr

Rotblatt-Rose

Rotblatt-Rose
Die Hagebutten werden roh oder gegart verwendet; sie sind relativ hart und enthalten relativ wenig Fruchtmark. Nur die dünne fleischige Schicht, die die vielen Samen umgibt ist zu verwenden. Vorsicht, man muss sich sicher sein alle Samenhaare entfernt zu haben. Die Samen sind eine gute Quelle für Vitamin E; sie werden gemahlen Mehl beigemischt oder zu anderer Nahrung hinzugefügt. Die medizinischen Wirkungen wurden untersucht.[16]

Roter Gänsefuß

Roter Gänsefuß
Vegetative Merkmale Der Rote Gänsefuß ist eine einjährige krautige Pflanze mit Wuchshöhen von meist 10 bis 80 (bis zu 150) cm. Der aufrechte oder niederliegend-aufsteigende, meist stark verzweigte Stängel ist hellgrün oder purpurrot überlaufen, undeutlich gestreift, gerippt und kahl. Die wechselständigen Laubblätter sind in Blattspreite und Blattstiel gegliedert. Die grünen oder rötlichen Laubblätter sind etwas fleischig, nicht aromatisch,... mehr

Sachalin-Staudenknöterich

Sachalin-Staudenknöterich
Der Sachalin-Staudenknöterich (Fallopia sachalinensis) ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Flügelknöteriche (Fallopia) in der Familie der Knöterichgewächse (Polygonaceae). Der Sachalin-Staudenknöterich ist eine aufrechte, mehrjährige, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von bis zu vier Meter erreichen kann. Er ist ein Geophyt mit kräftigen Rhizomen. Die herzförmigen Blätter sind etwa 40 cm lang und 30 cm breit. Diese Art ist zweihäusig... mehr

Salzmiere

Salzmiere
Die jungen Sprossen sind reich an Vitamin C und A. Sie können roh oder gekocht verzehrt werden und schmecken säuerlich. Am besten sollen sie sein solange die Pflanze noch nicht blüht. Die Zubereitung in Form von Sauerkraut ist gebräuchlich. In Island wird die Salzmiere in Molke eingelegt und zu Likör vergoren.

Sandwatt-Queller

Sandwatt-Queller
Der Queller ist ist ein wertvolles Wildgemüse von leicht pfeffrigem Geschmack und kann als Rohkost, blanchiert oder als Einlage in gesalzenem Essig oder als Beilage gegessen werden. Die junge Pflanze wird von Hand ab Mai geerntet. Es werden nur die Spitzen verarbeitet.

Schild-Ampfer

Schild-Ampfer
Er wurde früher offiziell verwendet (»Herba romana«). Kultursorten werden auch als »französischer oder römischer Spinat« (Rumex scutatus var. hortensis) angepflanzt und zuweilen auch in tieferen Lagen an Mauern eingebürgert. Er findet auch als Suppengewürz und Salat Verwendung.

Schilf

Schilf
Die jungen Sprossen werden in einigen Gebieten als Gemüse verwendet, wobei der typische Schilfgeschmack dieser Süßgrasart allerdings gewöhnungsbedürftig ist, auch Mehl zum Brotbacken kann man aus den getrockneten Wurzeln herstellen.

Schlangen-Knöterich

Schlangen-Knöterich
Der Schlangen-Knöterich wird auch als Wildgemüse verwendet. Die stärkereichen Wurzeln, die auch Vitamin C enthalten kann man von September in den Winter in feine Scheiben geschnitten über Nacht in Wasser einlegen und kann sie dann mit Blattgemüse oder als Bratling verarbeitet essen. Von April bis August kann man die Blätter als Grundlage für Blattsalat, Spinat oder Blatgemüsegerichte verwenden. Da alle Teile aber auch viel Oxalsäure und Gerbstoffe... mehr

Schlangen-Lauch

Schlangen-Lauch
Die Zwiebeln des Schlangen-Lauchs sind sowohl roh als auch gekocht essbar. Sie sind im Geschmack dem Knoblauch (Allium sativum) ähnlich, aber nicht so intensiv. Verwendung finden die Zwiebeln vor allem in Salaten.

Schmalblättriger Rohrkolben

Schmalblättriger Rohrkolben
Die Rhizome können ähnlich wie die Kartoffel gekocht und gegessen werden. Dabei kann auf einem Hektar die zehnfache Menge an Rhizomen geerntet werden, als würden dort Kartoffeln wachsen (ca. 350 Tonnen frische Rhizome). Die Wurzelstöcke ergeben ein Mehl, welches sich für Gebäcke gut eignet. Getrocknete Wurzelstöcke bestehen aus 46 % Stärke und Zucker und aus mindestens 20 % Fasern. Rohrkolbenmehl enthält mehr Fett als Mais-, Reis-, Weizen-... mehr

Schmalblättriges Weidenröschen

Schmalblättriges Weidenröschen
Die jungen Stecksprossen, Wurzelausläufer und Triebe können ähnlich dem Spargel als Salat oder Gemüse zubereitet werden. Junge, zarte Blätter sind zwar säuerlich im Geschmack (reich an Vitamin C), man kann sie aber mit milden Kräutern mischen oder als Teemischung genießen (auch als "koptischer Tee" bekannt). Bienen, die die Pollen der Pflanze sammeln, sollen besonders aromatischen Honig geben.

Schneeballblättriger Gänsefuß


Die Blätter des Schneeballblättrigen Gänsefußes können roh oder gekocht wie Spinat zubereitet werden. Rohe Blätter sollten wegen ihres Gehalts an Saponinen allerdings nur in kleinen Mengen verzehrt werden. Auch die Samen sind gekocht essbar oder können gemahlen als Mehlzusatz dienen. Es wird empfohlen, sie über Nacht einzuweichen und danach gründlich abzuspülen, um die Saponine zu entfernen. [9]

Schwarze Bibernelle


Die Wurzel der Schwarzen Bibernelle enthält ein hellblau-grünliches ätherisches Öl, das von Likörfabrikanten dazu benutzt wurde, ihren Getränken eine schöne blaue Farbe zu geben[1].

Schwarze Flockenblume

Schwarze Flockenblume
Die Blüten können zur Dekoration von Salaten dienen und gegessen werden.

Schwarze Johannisbeere

Schwarze Johannisbeere
Die Schwarze Johannisbeere wird in Mitteleuropa etwa seit dem 16. Jahrhundert als Beerenobst in Gärten angepflanzt. In Nordosteuropa erfolgte wahrscheinlich bereits wesentlich früher eine gärtnerische Nutzung. Die Ernte der reifen Beeren erfolgt in Mitteleuropa in der Regel von Juli bis August. Die Schwarze Johannisbeere wird meist als Nektar und Limonade getrunken oder zu Gelee oder Konfitüre verarbeitet. Sie ist die Grundlage des Cassis-Sirups... mehr

Schwarzer Nachtschatten

Schwarzer Nachtschatten
Obwohl eine Vielzahl von Berichten über Vergiftungen durch den Genuss von Pflanzenteilen des Schwarzen Nachtschattens bekannt sind, gibt es ebenso eine hohe Anzahl von Belegen über die Verwendung als Nahrung. Zum einen finden die Blätter Verwendung als Spinat-ähnliches Gemüse, andererseits werden die reifen Beeren als Obst gegessen. Oftmals wird berichtet, dass die Blätter gekocht werden, wobei das Kochwasser mehrmals gewechselt oder mit Milch... mehr

Schwarzer Senf

Schwarzer Senf
Schwarzer Senf ist neben dem Weißen Senf Bestandteil des Senfs. Die reifen und getrockneten Samen können direkt als Gewürz verwendet werden und verlieren ihre Schärfe beim Kochen. Die Samen enthalten etwa 30 % Öl mit einem hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren. Die Verwendung des Öls als Lebensmittel ist in der indischen und bengalischen Küche weit verbreitet, jedoch nicht uneingeschränkt zu empfehlen, da im rohen Senföl die Glyceride... mehr

Schweden-Klee

Schweden-Klee
Auch für den Menschen ist Schwedenklee genießbar. Blätter und Blütenstände können roh oder gekocht gegessen werden. Aus den getrockneten Blütenständen kann ein schmackhafter Tee zubereitet werden, der den Milchfluss während der Stillzeit erhöhen soll.[3]

Schwedischer Gänsefuß

Schwedischer Gänsefuß
Die Blätter des Schwedischen Gänsefußes können roh oder gekocht wie Spinat zubereitet werden. Rohe Blätter sollten wegen ihres Gehalts an Saponinen allerdings nur in kleinen Mengen verzehrt werden. Die Samen können gemahlen als Mehlzusatz dienen. Es wird empfohlen, sie über Nacht einzuweichen und danach gründlich abzuspülen, um die Saponine zu entfernen. [8]

Silberdistel

Silberdistel
Sesquiterpenlactone

Spieß-Melde

Spieß-Melde
Die Blätter der Spieß-Melde sind gekocht essbar und wie Spinat zuzubereiten. Ihr milder, etwas ausdrucksloser Geschmack sollte durch Zugabe von Gewürzkräutern verbessert werden. Auch die Samen können gekocht verzehrt werden. Gemahlen eignen sie sich zum Andicken von Speisen oder als Mehlzusatz für Brot. Wegen der geringen Größe der Samen ist das Ernten allerdings mühsam.[8]

Strand Wegerich

Strand Wegerich
Die jungen Blätter und Sprosse der Pflanze können roh oder gekocht verzehrt werden - sie sollen einen delikaten Geschmack haben. Rohe Blätter eignen sich sehr gut für gemischte Salate.

Strand-Platterbse

Strand-Platterbse
Die Samenhülsen sind in kleineren Mengen essbar, können wie bei anderen Vertretern der Gattung der Platterbsen durch ihren Gehalt an ?-oxalyl-L-?,?-Diaminopropionsäure jedoch auch giftig wirken. Auch nordamerikanische Ureinwohner verwendeten die Strand-Platterbse als Gemüse und Medizin.[2]

Strandsode

Strandsode
Die jungen Blätter der Strand-Sode können roh oder gekocht als salzige Salatwürze oder Gemüsezutat verwendet werden. Junge Sprosse können in Essig eingelegt als Relish verzehrt werden. Auch die Samen sind roh oder gekocht essbar[4].

Straßen-Gänsefuß

Straßen-Gänsefuß
Die jungen Blätter des Straßen-Gänsefuß können gekocht als Gemüse wie Spinat zubereitet werden. Rohe Blätter sollten allerdings wegen des Gehalts an Saponinen nur in geringen Mengen verzehrt werden. Die Samen sind ebenfalls essbar und werden wie Hirse gekocht. Gemahlen können sie auch als Mehlzusatz beim Backen dienen. Um die Saponine zu entfernen, sollten die Samen vor dem Kochen über Nacht in Wasser einweichen und anschließend gründlich... mehr

Stumpfblättriger Ampfer

Stumpfblättriger Ampfer
Die frischen Blätter des Stumpfblättrigen Ampfers werden von Menschen gegessen, zum Beispiel als Mischsalatbestandteil, Spinat-Anteil, oder in Gemüsebrühe. Auch die getrockneten Samen werden als Gewürz verwendet.

Süßdolde

Süßdolde
Die Blätter sind essbar; sie können vom frühen Frühjahr bis in den Herbst geerntet werden. Die Samen werden als Gewürz verwendet; sie werden im Herbst geerntet, wenn sie hart geworden sind. Alle Teile der Süßdolde haben einen anisähnlichen, süßen Geschmack. Salate, Saucen und Fischgerichte kann man mit den Blättern würzen. Mit den Früchten werden Kohlgerichte und Gebäck verfeinert. Setzt man die Früchte saurem Kompott zu, kann man... mehr
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