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Pflanzenwissen für den Garten

Garten & Anbau

Saatzeiten, Lichtbedarf, Bodenbeschaffenheit, Wasserbedarf und Erntezeiten für heimische Gartenpflanzen — auf einen Blick.

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Garten & Anbau — Tipps & Wissen

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Direktsaat oder Vorkultur?

Kälteempfindliche Pflanzen wie Tomaten, Paprika und Basilikum ab Februar/März drinnen vorziehen. Robuste Arten wie Möhren, Radieschen und Spinat direkt ins Beet säen — sie vertragen frühe Kälte besser und mögen keine Umpflanzung.

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Boden verbessern

Schwerer Lehmboden lässt sich mit Sand und Kompost auflockern. Sandiger Boden hält Wasser besser, wenn regelmäßig reifer Kompost eingearbeitet wird. Der pH-Wert lässt sich mit Kalk anheben oder mit Rhododendronerde absenken.

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Mischkultur: gute Nachbarn

Manche Pflanzen profitieren voneinander: Tomaten + Basilikum halten Schädlinge fern. Möhren + Zwiebeln vertreiben gegenseitig Fliegen. Bohnen binden Stickstoff und versorgen benachbarte Pflanzen mit Nährstoffen.

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Richtig gießen

Morgens gießen — so trocknen Blätter tagsüber ab und Pilzkrankheiten haben weniger Chancen. Lieber seltener, dafür tief gießen als täglich wenig: tiefe Wurzeln sind trockenresistenter. Mulch reduziert die Verdunstung erheblich.

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Aussaatkalender nutzen

Die Saatzeiten hängen von Frostdaten ab: nach den Eisheiligen (Mitte Mai) ist Freilandsaat für Wärmeliebende sicher. Herbstaussaaten von Spinat, Feldsalat oder Winterzwiebeln liefern frühe Ernte im nächsten Jahr.

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Kompost — das schwarze Gold

Küchen- und Gartenabfälle kompostieren spart Dünger und verbessert die Bodenstruktur nachhaltig. Reifen Kompost im Frühjahr und Herbst einarbeiten. Wurmkompost eignet sich auch für Balkonkästen und Kübelpflanzen.

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Geheimtipp: Pflanzenjauche

Brennnesseljauche ist ein kostenloser Naturdünger: 1 kg frische Brennnesseln in 10 l Wasser einweichen, 1–2 Wochen gären lassen (täglich umrühren, abdecken). Unverdünnt gegen Blattläuse spritzen — 1:10 verdünnt als Stickstoffdünger für Tomaten, Kohl und Gurken gießen. Auch Beinwell- und Ackerschachtelhalmjauche wirken hervorragend.