Mischkultur
Welche Pflanzen helfen einander — und welche stören sich? Wähle eine Pflanze und sieh auf einen Blick ihre guten und schlechten Nachbarn.
Wähle eine Pflanze, um ihre guten und schlechten Nachbarn zu sehen.
Mischkultur — Warum & Wie
Was ist Mischkultur?
Mischkultur bedeutet, verschiedene Pflanzenarten auf einem Beet gleichzeitig anzubauen. Gute Nachbarn unterstützen sich gegenseitig durch Duftstoffe, Wurzelausscheidungen oder Nährstoffversorgung.
Klassiker: Tomate & Basilikum
Basilikum hält Blattläuse und weiße Fliegen von Tomaten fern. Der intensive Duft des Basilikums überdeckt den Tomatengeruch, der Schädlinge anlockt. Zusätzlich verbessert Basilikum angeblich das Aroma der Tomaten.
Möhre & Zwiebel
Die Möhrenfliege meidet Zwiebelgeruch, die Zwiebelfliege meidet Möhrengeruch — ein perfektes gegenseitiges Schutzsystem. Beide profitieren voneinander und nutzen unterschiedliche Bodenschichten.
Drei-Schwestern-Prinzip
Mais, Bohnen und Kürbis ergänzen sich perfekt: Der Mais gibt den Bohnen Kletterhilfe, die Bohnen binden Stickstoff aus der Luft, und die großen Kürbisblätter beschatten den Boden und reduzieren Unkraut.
Schlechte Nachbarn meiden
Manche Pflanzen hemmen sich gegenseitig durch Wurzelausscheidungen (Allelopathie). Fenchel beispielsweise schüttet Stoffe aus, die viele Nachbarn im Wachstum bremsen — er sollte möglichst isoliert stehen.
Bodengesundheit
Gute Nachbarschaft fördert auch das Bodenleben: Leguminosen wie Erbsen und Bohnen hinterlassen stickstoffreiche Wurzelknöllchen. Nachfolgende Pflanzen profitieren noch in der nächsten Saison davon.
Krautfinder — Pflanzen bestimmen