Naturschutz Rote Liste Gefährdung Artenschutz

Die Gefährdung von Arten wird durch die Einstufung in Rote-Liste-Kategorien wiedergegeben.


Rote Liste Schweiz

EX - Weltweit ausgestorben
RE - In der Schweiz ausgestorben
CR - Vom Aussterben bedroht
EN - Stark gefährdet
VU - Verletzlich
NT - Potenziell gefährdet
DD - Ungenügende Datengrundlage

Rote Liste Deutschland

0 - ausgestorben oder verschollen
1 - vom Aussterben bedroht
2 - stark gefährdet
3 - gefährdet
R - Extrem selten
G - Gefährdung anzunehmen
D - Daten unzureichend / ungenügend

Rote Liste Bayern

0 - ausgestorben oder verschollen
1 - vom Aussterben bedroht
2 - stark gefährdet
3 - gefährdet
R - extrem seltene Arten und Arten mit geographischen Restriktionen
V - Arten der Vorwarnliste
G - Gefährdung anzunehmen, aber Status unbekannt
D - Daten defizitär


Top 30 der geschützten Pflanzen der letzten 14 Tage:

Winterling

Winterling
Die ursprüngliche Heimat des Winterlings reicht von Südostfrankreich über Italien und Ungarn bis nach Bulgarien und in die Türkei, wo der Winterling vor allem in feuchten Laubwäldern und in Gebüschen und Weinbergen wächst. In West- und Zentraleuropa sowie in Nordamerika ist der Winterling ein eingebürgerter Neophyt. In Mitteleuropa kommt er örtlich in Weinbergen oder in lichten Gebüschen verwildert vor, beispielsweise in Thüringen bei Jena, mehrfach in Baden-Württemberg und im Schweizer... mehr

Gewöhnliches Kreuzblümchen

Gewöhnliches Kreuzblümchen
Nicht selten wurde sie auch an Wegrändern beobachtet. In Deutschland kommt die Gewöhnliche Kreuzblume in den südlichen Bundesländern zerstreut vor, in den nördlichen Bundesländern selten. In Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, und auch Sachsen steht sie auf der Roten Liste.

Kornelkirsche

Kornelkirsche
Die Kornelkirsche ist vorwiegend ein Gewächs der südlichen, wärmeren Länder Europas. Verbreitet ist sie auch in Kleinasien, Armenien, im Kaukasus und auf der Krim. Ihre Nordgrenze in Europa verläuft etwa auf der Linie Südbelgien, Luxemburg, Mitteldeutschland (Jena), Galizien und Südrussland. Anscheinend ist sie in Italien, in den ungarischen Donauauen sowie in den niederösterreichischen Schwarzkieferbeständen besonders häufig anzutreffen. Sie wird seit jeher kultiviert. Es wurden fossile... mehr

Wiesen Flockenblume

Wiesen Flockenblume
Die Art ist in Eurasien verbreitet, mit einem Verbreitungsschwerpunkt in den mittleren und südlichen Gebieten.

Aromatischer Kälberkropf

Aromatischer Kälberkropf
Der Gewürz-Kälberkropf ist in Mitteleuropa, im nördlichen Italien, auf der Balkanhalbinsel und im östlichen Europa verbreitet. In Österreich kommt der Gewürz-Kälberkropf in den Bundesländern Burgenland, Niederösterreich, Wien und Oberösterreich zerstreut bis selten vor; in der Steiermark und Salzburg nur unbeständig[1].

Schneeglöckchen

Schneeglöckchen
Das Kleine Schneeglöckchen kommt in Frankreich, Italien, auf dem Balkan, in Österreich und der Schweiz, in Südwest-Deutschland, in Süd-Polen und in der West-Ukraine in Laubwäldern in Höhenlagen von meist 300 bis 600 (100 bis 1400) Meter vor. Es ist bevorzugt auf Kalk zu finden. Im nördlichen Mitteleuropa und in Nordamerika wurde diese Art eingebürgert.

Gewöhnliche Vogel-Wicke

Gewöhnliche Vogel-Wicke
Die Vogel-Wicke ist in den gemäßigten Gebieten in Eurasien weitverbreitet. Sie ist in Nordamerika ein Neophyt.

Schwarzfrüchtige Zaunrübe

Schwarzfrüchtige Zaunrübe
Die seltene und frostempfindliche Schwarzbeerige Zaunrübe stammt aus Südeuropa[4] und wächst in der Natur sehr häufig auf Ruderalgelände. Sie ist von Skandinavien über Mitteldeutschland, das Wallis und den Südalpen nach Osten hin bis in den Iran und Mittelrussland verbreitet.

Stinkende Nieswurz

Stinkende Nieswurz
Die südwesteuropäische Pflanze erreicht bei uns den östlichsten Rand ihres natürlichen Verbreitungsgebiets.

Blauer Lattich

Blauer Lattich
Die Art wächst auf trockenen Felsfluren, insbesondere auf Felsbändern, sowie auf flachgründigen Trockenrasen, Weinbergsbrachen und trockenen Ruderalstellen wie Wegrändern, Mauern und Hafenanlagen. Er kommt vor in Gesellschaften der Klassen Sedo-Scleranthetea oder Festuco-Brometea, aber auch in denen der Verbände Geranion sanguinei, Dauco-Melilotion oder Convolvulo-Agropyrion.[1] Der Blaue Lattich ist basenhold, d. h., er bevorzugt basische Böden, besonders wenn sie felsig-steinig oder sandig... mehr

Sibirische Schwertlilie

Sibirische Schwertlilie
Heimisch ist die Sibirische Schwertlilie auf Feuchtwiesen von Europa bis Sibirien. Als Standort bevorzugt sie sonnige bis halbschattige Plätze, die kühl und luftfeucht sind. Sie gedeiht am besten auf einem frischen bis feuchten Boden, der nährstoffreich und lehmig ist. Auf Sumpfwiesen bildet diese Sumpfpflanze gelegentlich ausgedehnte Bestände aus. Das dann im Mai und Juni erscheinende blaue Blütenmeer gehört zu den beeindruckendsten Anblicken, die eine Sumpfwiese bieten kann. Die Sibirische... mehr

Schlaf-Mohn

Schlaf-Mohn
Schlaf-Mohn-Samen kann als Nahrungsmittel sowie zur Ölgewinnung verwendet werden. Die Pflanze führt außerdem einen morphinhaltigen Milchsaft, aus dem Opium hergestellt wird.

Österreichischer Ehrenpreis

Österreichischer Ehrenpreis
In Österreich kommt Veronica austriaca L. subsp. austriaca im pannonischen Gebiet zerstreut bis selten vor, ansonsten sehr selten. Der Österreichische Ehrenpreis kommt in Wien, Niederösterreich, Burgenland, Steiermark und Südost-Kärnten vor, in Oberösterreich ist er ausgestorben. Er ist als gefährdet eingestuft, im Alpenraum ist er stark gefährdet.

Borretsch

Borretsch
Borretsch symbolisierte Fröhlichkeit und Lauterkeit im Denken. Plinius schrieb „ich, Borretsch, bringe immer Freude“. Der in den Blüten des Borretsch enthaltene Farbstoff wirkt als Indikator. Wie Lackmus verfärbt er sich rot, wenn er in saure Lösungen kommt. Bei älteren Blüten ist auch eine leichte Rotfärbung zu beobachten.

Raukenblättriges Greiskraut

Raukenblättriges Greiskraut
Diese eurasisch verbreitete Art fehlt teilweise im norddeutschen Tiefland. Das Raukenblättrige Greiskraut eine schwache Verbandscharakterart wärmebedürftiger Distelgesellschaften (Onopordion acanthii). Es kommt besonders oft in halbruderalen, gestörten Gesellschaften der Verbände Dauco-Melilotion, Convolvulo-Agropyrion oder Mesobromion vor.[1]

Kleinblütiges Schaumkraut

Kleinblütiges Schaumkraut

Kleinblütiges Wiesen-Labkraut

Kleinblütiges Wiesen-Labkraut
Die Pflanze enthält das Enzym Lab, das auch im Kälbermagen vorkommt und bei der Käseherstellung verwendet wird.

Echter Salbei

Echter Salbei
Die immergrüne Gewürz- und Heilpflanze stammt aus dem Mittelmeerraum, ist aber mittlerweile in ganz Europa verbreitet. Als wärmeliebende Pflanze ist der Salbei in Mitteleuropa nur bedingt winterhart und benötigt in klimatisch rauen Lagen Winterschutz. Er ist daher wenig konkurrenzfähig zu Wildpflanzen und nur selten verwildert anzutreffen. Der Echte Salbei gedeiht am besten auf kalkreichem, steinigem und trockenem Boden (z. B. in lückigen Xerothermrasen).

Öhrchen-Gänsekresse

Öhrchen-Gänsekresse
Die Öhrchen-Gänsekresse ist in fast ganz Kontinentaleuropa außer in Nord- und Teilen Osteuropas heimisch. Sie tritt in allen Ländern des deutschsprachigen Raums auf.[3] In Österreich tritt die Öhrchen-Gänsekresse im pannonischen Gebiet zerstreut, sonst nur sehr selten auf. Die Vorkommen beschränken sich auf die Bundesländer Wien, Niederösterreich und das Burgenland. Im westlichen Alpengebiet und im nördlichen Alpenvorland gilt die Art als gefährdet.[1] Die Öhrchen-Gänsekresse ist in... mehr

Hoher Rittersporn

Hoher Rittersporn
Der Hohe Rittersporn kommt in mehreren Unterarten vom warmgemäßigten bis kühlen Europa in den Französischen Alpen über die Ostalpen, die Karpaten und den Balkan bis nach Asien in lichten Wäldern, feuchten Schuttfluren, subalpinen Hochstaudenfluren, Grünerlengebüschen und Bachrändern in Höhenlagen bis 2000 Meter vor. Die Art ist auf Silikat und Kalk zu finden.

Mutterkraut

Mutterkraut
Ursprünglich war das Mutterkraut im östlichen Mittelmeergebiet beheimatet. Aufgrund ihrer historisch langen Nachweisbarkeit in Mitteleuropa wird die Art als Archäophyt eingestuft. Sie gilt hier als nicht winterhart.

Zottige Wicke

Zottige Wicke
Die Zottige Wicke ist in fast ganz Europa, auf den Kanarischen Inseln, in Nordafrika und Zentralasien weitverbreitet.[2] Sie ist in vielen Gebieten der Welt ein Neophyt.[2] Sie ist vor allem an Wegrändern und in Äckern zu finden. Dort wachsen meist mehrere Pflanzenexemplare in hoher Dichte auf einem Fleck. In Mitteleuropa ist sie eine Charakterart des Papaveretum argemones im Verband Aperion spicae-venti.[1]

Blauer Eisenhut

Blauer Eisenhut
Die Gattung Eisenhut gilt als arktische Gattung aus dem Tertiär, die sich von Sibirien aus über Europa, Asien und Amerika ausgebreitet hat, wobei als Auslöser der pflanzlichen Wanderung die Eiszeiten gelten. Etwa die Hälfte der bis heute beschriebenen Arten kommen nur in China vor. In Mitteleuropa sind die beiden blaublühenden Arten Blauer Eisenhut (Aconitum napellus) und Gescheckter Eisenhut (A. variegatum) sowie der gelbblühende Wolfs-Eisenhut (A. lycoctonum subsp. vulparia) am weitesten... mehr

Christrose

Christrose
Das natürliche Verbreitungsgebiet umfasst die östlichen Nord- und Südalpen, westwärts bis nach Vorarlberg. Weiters ist die Art im Apennin und im nördlichen Balkan verbreitet. Sie kommt von der Tallage bis in eine Höhenlage von 1900 Meter vor. In den Berchtesgadener Alpen steigt die Pflanze bis auf 1560 Meter Seehöhe. In Deutschland ist diese Pflanzenart nur in Bayern heimisch, in Österreich häufig außer in Wien und im Burgenland. In Slowenien ist die Pflanze in den Julischen Alpen, Rund... mehr

Märzenbecher

Märzenbecher
Der Märzenbecher ist eine südeuropäisch-subatlantische Pflanzenart der Auenwälder und Laubmischwälder. Außerhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebietes ist sie in verschiedenen Gegenden eingebürgert, so z. B. an der nordamerikanischen Ostküste. Eines der größten Vorkommen in Deutschland dieser streng geschützten Pflanze ist der Leipziger Auenwald (Stadtwald)[2]. Größere natürliche Vorkommen wildwachsender Märzenbecher innerhalb Deutschlands finden sich auch im Polenztal der Sächsischen... mehr

Stein-Weichsel

Stein-Weichsel
Die Steinweichsel kommt von Marokko, Spanien und Frankreich entlang der nördlichen Mittelmeergebietes, auf dem Balkan bis Klein- und Vorderasien vor. Die mitteleuropäischen Vorkommen beschränken sich ursprünglich auf die wärmebegünstigten Regionen wie z. B. Kaiserstuhl, Altmühltal und Nahegebiet.

Gelbes Windröschen

Gelbes Windröschen
Das Verbreitungsgebiet umfasst größere Teile im eher kontinentalen Europa und Asien von der Ebene bis in mittlere Gebirgslagen (in Österreich bis 1350 m NN). Innerhalb Deutschlands ist eine großräumige Verbreitungslücke im nordwestdeutschen Tiefland vorhanden, während die kalkhaltigere, frühsommerwärmere Jungmoränenlandschaft Nordostdeutschlands sowie entsprechende Mittelgebirgsregionen in der Mitte und im Süden etwas stetiger besiedelt sind.

Aremonie

Aremonie
Die Aremonie ist eine ostsubmediterranes Florenelement. Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Süd- und Mitteleuropa, Südwestdeutschland und Sizilien ostwärts bis Kleinasien. Ihr Hauptverbreitungsgebiet liegt in Süd- und Südosteuropa. In Mitteleuropa tritt sie am Alpensüdfuß selten, aber örtlich in individuenreichen Beständen auf, vereinzelt findet man sie bei Planegg in Bayern und am Hochrhein bei Dangstetten und Basel. Sie ist in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Deutschlands... mehr

Hohler Lerchensporn

Hohler Lerchensporn
Erscheinungsbild Der Hohle Lerchensporn ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 15 bis 30 Zentimeter erreicht. Namensgebend und charakteristisch für den Hohlen Lerchensporn ist seine kugelige, etwa walnussgroße Knolle, welche einen Hohlraum umgibt, in dem sich bei älteren Pflanzen ein bis zwei Tochterknollen entwickeln. Sie dient als unterirdisches Speicher- und Überdauerungsorgan, womit der Hohle Lerchensporn zu den Geophyten gezählt wird. Zu Beginn ist die Knolle eine aus... mehr

Pfingst-Nelke

Pfingst-Nelke
Die Pfingst-Nelke ist hauptsächlich in den Mittelgebirgen Zentral- und Westeuropas, von Frankreich bis nach Polen verbreitet. Die Hauptverbreitung liegt im Französischen, Schweizer und Deutschen Jura. Die Populationen der Pfingst-Nelke sind meist sehr klein (2–15 Polster). Die Art hat eine reliktartige Verbreitung und fehlt an vielen potentiell günstigen Standorten.
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