Naturschutz Rote Liste Gefährdung Artenschutz

Die Gefährdung von Arten wird durch die Einstufung in Rote-Liste-Kategorien wiedergegeben.


Rote Liste Schweiz

EX - Weltweit ausgestorben
RE - In der Schweiz ausgestorben
CR - Vom Aussterben bedroht
EN - Stark gefährdet
VU - Verletzlich
NT - Potenziell gefährdet
DD - Ungenügende Datengrundlage

Rote Liste Deutschland

0 - ausgestorben oder verschollen
1 - vom Aussterben bedroht
2 - stark gefährdet
3 - gefährdet
R - Extrem selten
G - Gefährdung anzunehmen
D - Daten unzureichend / ungenügend

Rote Liste Bayern

0 - ausgestorben oder verschollen
1 - vom Aussterben bedroht
2 - stark gefährdet
3 - gefährdet
R - extrem seltene Arten und Arten mit geographischen Restriktionen
V - Arten der Vorwarnliste
G - Gefährdung anzunehmen, aber Status unbekannt
D - Daten defizitär


Top 30 der geschützten Pflanzen der letzten 14 Tage:

Scheuchzers Wollgras

Scheuchzers Wollgras
Das Verbreitungsgebiet von Scheuchzers Wollgras reicht von Europa bis zum westlichen Himalaja und zur Mongolei und umfasst das subarktische und subalpine Nordamerika.[2] Selten findet man Scheuchzers Wollgras meist in kleineren, gelegentlich auch in größeren Beständen vor allem in den Zentralketten der Alpen mit kristallinem Gestein. In größeren Gebieten Mitteleuropas fehlt es ganz.[3][4]

Strandling

Strandling
Der Strandling ist in ganz Deutschland nur selten anzutreffen, einige seiner Bestände sind stark bedroht. Die stärkste Ausbreitung erfährt er momentan in den Oberharzer Teichen.[3] Der Europäische Strandling wurde 1996 auf der Roten Liste der Gefäßpflanzenarten Deutschlands als „stark gefährdet“ eingestuft. Ursachen für sein zunehmendes Verschwinden sind u. a. die Eutrophierung der Gewässer und das Betreten oder Befahren solcher. Vor allem der Bootsverkehr und der dadurch z. T. starke... mehr

Mehlprimel

Mehlprimel
Die häufigste der alpinen Primeln ist auch im nördlichen Europa von der Tallage bis etwa 2600 m NN verbreitet. In Deutschland kommt diese Art außerhalb des Alpenraums vom Alpenvorland lückenhaft bis an die Donau vor, sehr wenige Standorte darüber hinaus bis an den Main, weiterhin in einigen Flusstalmooren Vorpommerns als glaziales Relikt.

Borstige Glockenblume

Borstige Glockenblume
Das Areal der Borstigen Glockenblume reicht von Mitteleuropa bis Westsibirien. In Deutschland gilt sie als vom Aussterben bedroht.[1] In Österreich ist sie selten, als gefährdet eingestuft und kommt nur in Burgenland, Niederösterreich, Steiermark und Kärnten vor.[2] In der Schweiz kommt sie fast nur im Mittelland vor und gilt bundesweit als stark gefährdet.[3]

Schwarzschopf-Segge

Schwarzschopf-Segge
Die Schwarzkopf-Segge ist ein nordisch-eurasiatisches Florenelement der gemäßigten und borealen Zonen. Ihr Areal erstreckt sich in Europa nach Norden bis 68° nördlicher Breite; im Süden kommt sie noch in Oberitalien, Jugoslawien, Rumänien, Süd-Russland, Anatolien und im Kaukasus-Gebiet vor; sonst aber fehlt sie in Südeuropa auf weiten Strecken; im Osten erstreckt sich ihr Areal in Sibirien bis ins Jennisei-Gebiet und bis in das Altai-Gebirge. Sie wächst in Mitteleuropa zerstreut vom Tiefland... mehr

Bittere Schleifenblume

Bittere Schleifenblume
Die Bittere Schleifenblume ist eine west- und südeuropäische Art, die im westlichen Mitteleuropa ihre Ostgrenze hat. Die früher in Deutschland als Ackerunkraut eine Rolle spielende Art (ein Archaeophyt) tritt heute nur noch vereinzelt im Rhein-Main-Gebiet an Ruderalstandorten auf und ist in Deutschland (jedoch nicht europaweit) vom Aussterben bedroht.

Gelbe Spargelerbse

Gelbe Spargelerbse
Tetragonolobus maritimus ist ein Südmediterran-mitteleuropäische Florenelement. Das geschlossene Verbreitungsgebiet reicht von Nordwestafrika über Spanien und Frankreich bis nach Südskandinavien im Norden, im Osten bis Polen und Rumänien, im Süden bis NW-Jugoslawien, Norditalien, Korsika und Sardinien. Einzelne Vorkommen finden sich auf der Krim und an der kaukasischen Schwarzmeerküste. Die Spargelerbse kommt in Mitteleuropa zerstreut bis selten vor. In Deutschland kommt diese Art meist zerstreut... mehr

Traunsteiners Knabenkraut

Traunsteiners Knabenkraut
Traunsteiners Knabenkraut kommt in Europa und Westsibirien vor von der temperat-montanen bis zur borealen Florenzone. Ihr Areal umfasst die Ozeanitätsstufen 1 bis 5 (von 10). Sie wächst in nassen Nieder- und Quellmooren sowie im Lagg von Hochmooren. Sie steigt bis 1700 m[1] und meidet Kalkuntergrund. [3] In den Alpen kommt es zerstreut vor. Im Süd-Schwarzwald und in den Hoch-Vogesen ist es selten.[1] Die deutschen Populationen nördlich der Alpen und des Schwarzwaldes sind möglicherweise Bastarde.[3]... mehr

Steppen-Greiskraut

Steppen-Greiskraut

Tannen-Bärlapp

Tannen-Bärlapp
Der Tannenbärlapp ist zirkumpolar verbreitet. Er kommt in Europa, Asien (hier zerstreut), Nordamerika und auch in den tropischen Hochgebirgen und auf der Südhalbkugel in Südaustralien, Tasmanien und Neuseeland sowie auf den Falklandinseln und Tristan da Cunha vor. In Europa erstreckt sich sein Verbreitungsgebiet von Norwegen bis zu den Pyrenäen und Nordspanien, den Apennin und die Balkan-Halbinsel, weiter nach Osten kommt er nur noch selten vor. Der Tannenbärlapp dringt im Norden in die Arktis... mehr

Schwarzes Kopfried

Schwarzes Kopfried
Das Schwarze Kopfried ist in Europa, Vorder- und Zentralasien, Afrika sowie in der Neuen Welt weitverbreitet. In Europa erstreckt sich sein Verbreitungsgebiet vom Mittelmeerraum bis Island, England und Schottland, bis Dänemark, im Ostseegebiet auf den Inseln tritt es bis 59° nördlicher Breite auf.[3] In Deutschland liegt der Verbreitungsschwerpunkt vor allem im Alpenvorland, kleinere Vorkommen gibt es im Oberrheingebiet, auf den Ostfriesischen Inseln und im Norddeutschen Tiefland.[3] Weitere,... mehr

Wiesen Flockenblume

Wiesen Flockenblume
Die Art ist in Eurasien verbreitet, mit einem Verbreitungsschwerpunkt in den mittleren und südlichen Gebieten.

Gewöhnliches Kreuzblümchen

Gewöhnliches Kreuzblümchen
Nicht selten wurde sie auch an Wegrändern beobachtet. In Deutschland kommt die Gewöhnliche Kreuzblume in den südlichen Bundesländern zerstreut vor, in den nördlichen Bundesländern selten. In Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, und auch Sachsen steht sie auf der Roten Liste.

Gewöhnliche Vogel-Wicke

Gewöhnliche Vogel-Wicke
Die Vogel-Wicke ist in den gemäßigten Gebieten in Eurasien weitverbreitet. Sie ist in Nordamerika ein Neophyt.

Edle Schafgarbe

Edle Schafgarbe
Die Edle Schafgarbe ist in Mittel- und Südeuropa verbreitet. Außerdem tritt sie von Südosteuropa bis Asien auf (Türkei, Iran, Turkmenien, Altai, Sibirien) auf. In Nordeuropa ist sie nur synanthrop. Vom Hochrhein bis zur Moselmündung, am mittleren Main und in der südöstlichen Frankenalb sowie im südlichen Schweizer Jura, in Niederösterreich, dem Burgenland und am Alpensüdfuß kommt sie selten vor; in den hessischen, thüringischen, brandenburgischen und sächsischen Löß- bzw. Kalkgebieten... mehr

Graukresse

Graukresse
Ihr eurasiatisches Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Sibirien und Kasachstan, über den Kaukasus bis nach Südost-, Mittel- und Nordeuropa (Dänemark).[3] In Nordamerika ist sie ein Neophyt.[2] In Österreich tritt die Graukresse im pannonischen Gebiet sehr häufig auf, sonst zerstreut bis selten.[4]

Silber-Fingerkraut

Silber-Fingerkraut
Man kann das Silber-Fingerkraut nicht nur in Europa finden, sondern auch in Teilen des westlichen Asiens und Nordamerika. Diese Art ist in ganz Deutschland häufig zu finden.

Wiesen-Bocksbart

Wiesen-Bocksbart
Die Art ist in Europa heimisch, kommt bis in den Ural vor, fehlt jedoch in Nord-Europa weitgehend. Man findet den Wiesen-Bocksbart verbreitet in Fettwiesen, seltener auch in Weg begleitenden Unkrautfluren. Er bevorzugt frische, nährstoff- und basenreiche, mittel- bis tiefgründige Böden. Staunässe meidet er, liebt aber Sommerwärme. Nach Ellenberg ist er eine Halblichtpflanze, ein Schwachsäure- bis Schwachbasezeiger und eine Verbandscharakterart der Glatthaferwiesen (Arrhenatherion).

Raukenblättriges Greiskraut

Raukenblättriges Greiskraut
Diese eurasisch verbreitete Art fehlt teilweise im norddeutschen Tiefland. Das Raukenblättrige Greiskraut eine schwache Verbandscharakterart wärmebedürftiger Distelgesellschaften (Onopordion acanthii). Es kommt besonders oft in halbruderalen, gestörten Gesellschaften der Verbände Dauco-Melilotion, Convolvulo-Agropyrion oder Mesobromion vor.[1]

Acker-Hundskamille

Acker-Hundskamille
Die Acker-Hundskamille ist überregional eine Art der Secalietea-Klasse; sie kommt oft in Gesellschaften des Verbands Aperion spicae-venti vor.[1] Diese Pflanzenart ist in ganz Europa häufig.

Borretsch

Borretsch
Borretsch symbolisierte Fröhlichkeit und Lauterkeit im Denken. Plinius schrieb „ich, Borretsch, bringe immer Freude“. Der in den Blüten des Borretsch enthaltene Farbstoff wirkt als Indikator. Wie Lackmus verfärbt er sich rot, wenn er in saure Lösungen kommt. Bei älteren Blüten ist auch eine leichte Rotfärbung zu beobachten.

Kleinblütiges Wiesen-Labkraut

Kleinblütiges Wiesen-Labkraut
Die Pflanze enthält das Enzym Lab, das auch im Kälbermagen vorkommt und bei der Käseherstellung verwendet wird.

Kornelkirsche

Kornelkirsche
Die Kornelkirsche ist vorwiegend ein Gewächs der südlichen, wärmeren Länder Europas. Verbreitet ist sie auch in Kleinasien, Armenien, im Kaukasus und auf der Krim. Ihre Nordgrenze in Europa verläuft etwa auf der Linie Südbelgien, Luxemburg, Mitteldeutschland (Jena), Galizien und Südrussland. Anscheinend ist sie in Italien, in den ungarischen Donauauen sowie in den niederösterreichischen Schwarzkieferbeständen besonders häufig anzutreffen. Sie wird seit jeher kultiviert. Es wurden fossile... mehr

Wiesen-Bärenklau

Wiesen-Bärenklau
Man findet die Wiesen-Bärenklau verbreitet in Fettwiesen und Staudenfluren, an Ufern und Gräben, in Auenwäldern und deren Säumen und in Hochstaudenfluren. Sie liebt lockeren, feuchten Boden. Nach Ellenberg ist sie eine Halblichtpflanze, ein Mäßigwärmezeiger mit ozeanischer Kontinentalitätszahl, ein Frischezeiger, ein ausgesprochener Stickstoffzeiger und eine Ordnungscharakterart gedüngter Frischwiesen und -weiden (Arrhenatheretalia).

Wiesen-Alant

Wiesen-Alant
Der Wiesen-Alant ist eine eurasisch verbreitete Art. Derzeit gehen in Deutschland seine Bestände stark zurück. In vielen Bundesländern wird diese Art bereits auf der Roten Liste geführt.

Mutterkraut

Mutterkraut
Ursprünglich war das Mutterkraut im östlichen Mittelmeergebiet beheimatet. Aufgrund ihrer historisch langen Nachweisbarkeit in Mitteleuropa wird die Art als Archäophyt eingestuft. Sie gilt hier als nicht winterhart.

Hecken-Knöterich

Hecken-Knöterich
Der Hecken-Windenknöterich kommt in den gemäßigten Breiten Eurasiens vor. In Europa reicht die Verbreitung nordwärts bis Südschweden, in Asien ostwärts bis nach Nordostchina und ins Amurgebiet. In Mitteleuropa ist der Hecken-Windenknöterich im Norddeutschen Tiefland verbreitet bis häufig. In Mitteldeutschland kommt er in Niederungen und im Hügelland vor, im Bergland ist er selten. In Süddeutschland reicht das Vorkommen bis in die Voralpen. Der Hecken-Windenknöterich kommt in den Alpen... mehr

Gemeiner Stechapfel

Gemeiner Stechapfel
Der Gemeine Stechapfel ist ein Kosmopolit. Die genaue Herkunft ist umstritten. Da Verwechselung mit anderen Arten der Gattung zu erwarten ist, können Beweise nur durch archäobotanische Untersuchungen erbracht werden. Zumeist geht man von einer Herkunft aus Nordamerika und Mittelamerika aus. Alternative Meinungen betreffen die Herkunft aus Südasien oder die frühere kosmopolitische Verbreitung. In Europa ist die Pflanze wohl ein Neophyt. Für das Territorium Deutschlands wurde Datura stramonium... mehr

Knorpelmöhre

Knorpelmöhre
Die Große Knorpelmöhre kommt im Mittelmeerraum vor. Sie gedeiht in Olivenhainen, Äckern, Brachland und Ruderalstellen in Höhenlagen von 0 bis 1000 Metern. Bei der Großen Knorpelmöhre handelt es sich in Deutschland um einen unbeständigen Neophyten.[2]

Kleinblütige Malve

Kleinblütige Malve
Die Kleinblütige Malve wächst auf trockenen bis mäßig trockenen und oftmals lückigen Ruderalstellen wie Trittstellen und Wegrändern, in Weinbergen und auf Maisäckern. Die Art ist salztolerant. In Deutschland ist die Kleinblütige Malve ein Archäophyt. Sie kommt zerstreut in Nord-Thüringen, Süd-Sachsen-Anhalt, Ost-Brandenburg, Nord-Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Süd-Schleswig-Holstein, selten in West-Bayern und bei Passau, in Nord-Baden-Württemberg, Ost-Rheinland-Pfalz, Hessen,... mehr
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