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Schling-Knöterich

Fallopia baldschuanica (Regel) Holub

Der chinesische Schlingknöterich blüht von März bis Juni, wobei die Blütenfarben von weißrosa bis gelb reichen. Der Schlingknöterich ist schnellwachsend. Er braucht ausreichend große Kletterflächen und kann größere Fassaden schnell zugrünen. Deswegen wird er auch Architektentrost genannt.

Die Rankungen der sich schlingenden, windenden Pflanze stehen unter mechanischer Spannung. Sie können im erdnahen Bereich Haustieren (Katzen, sogar Hunden mittlerer Größe) zum Verhängnis werden (Tod durch Strangulation). Vögeln indes (z. B. Spatzen) bietet der Schlingknöterich ideale Schlaf- und Nistplätze. Es wurde festgestellt, dass die Bepflanzung zur Beschattung von Hundezwingern nicht geeignet ist, da Hunde beim Verzehr der Blüten Magenbeschwerden und Durchfall bekommen.

Schlingknöterich ist selbst durch rabiates Beschneiden in seinem Wachstum kaum zu hemmen und eignet sich deswegen hervorragend, um häßliche Fassaden zu begrünen.

Wasserbedarf normal

Verbreitung & Vorkommen

Der Schlingknöterich war ursprünglich ausschließlich in Tadschikistan verbreitet. Er wurde auf den Britischen Inseln, in Spanien, Mitteleuropa (hauptsächlich in Österreich) und Rumänien eingebürgert.

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