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Mauer-Gipskraut

Gypsophila muralis L.
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Die einjährige krautige Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von etwa 5 bis 20 cm. Der Stängel ist meist aufrecht und gabelästig und besitzt keine nichtblühenden Triebe. Er ist am Grund kurzhaarig, ansonsten kahl. Die Laubblätter sind mehr oder weniger linealisch geformt. Die Kronblätter sind meist gekerbt oder ausgerandet und hellpurpurn gefärbt. Sie besitzen dunklere Adern und sind etwa doppelt so lang wie die Kelchblätter. Diese sind durch trockenhäutige Streifen miteinander verbunden. Die Samen sind von nierenförmiger Gestalt.

Standort

Das Mauer-Gipskraut wächst in Ackerrinnen, auf Brachen, an Ufern, Gräben oder nassen Wegen. Es bevorzugt feuchte oder zeitweise vernässte, mehr oder weniger nährstoffreiche, meist kalkfreie, meist sandige Lehm- und Tonböden. Es ist ein Vernässungzeiger und etwas wärmeliebend.

Verbreitung & Vorkommen

Das Mauer-Gipskraut ist im nördlichen Teil Deutschlands sehr selten und über große Strecken fehlend. Im mittleren und südlichen Teil kommt es zerstreut bis relativ häufig vor.

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