Geflecktes Ferkelkraut
Das Gefleckte Ferkelkraut ist eine 20–100 cm hohe ausdauernde krautige Pflanze (Hemikryptophyt). Der Stängel ist meist verzweigt mit zwei bis drei Ästen, rauhaarig und besitzt (ein bis) zwei bis vier Blätter. Die grundständigen Laubblätter sind rosettig, meist braun gefleckt, kurz steifhaarig und liegen dem Boden angedrückt.
Die Blütenkörbe befinden sich an der Spitze der Äste, die unter den Körben etwas verdickt sind. Der Korbboden besitzt Spreublätter; die Hüllblätter sind alle ganzrandig, 18–25 mm lang und steifhaarig. Die Zungenblüten sind zitronengelb und doppelt so lang wie die Hüllblätter.
Die Achäne ist geschnäbelt, ihr Pappus 1-reihig, alle Pappushaare sind fedrig.
Die Blütezeit erstreckt sich von Mai bis August.
Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 10.
Das Gefleckte Ferkelkraut ist ein (kontinental-submediterranes) Florenelement, dessen Hauptverbreitungsgebiet im südöstlichen Europa liegt. Auf den Britischen Inseln tritt es zerstreut auf, nach Süden erstreckt sich das Verbreitungsgebiet bis zu den Pyrenäen, der Provence, Norditalien, dem Balkan; die weitere Verbreitung reicht bis Südrussland, den Kaukasus und Sibirien.
In Mitteleuropa fehlt es im Tiefland westlich der Elbe oder es ist dort sehr selten; östlich davon tritt es im Mittelgebirge mit Lehmböden und im Alpenvorland nur selten auf; in den Kalkalpen kommt man es nur vereinzelt vor, und es steigt kaum über 1500 m Höhe auf; In Niederösterreich tritt es zerstreut auf.
Das Gefleckte Ferkelkraut besiedelt Halbtrockenrasen, extensiv genutzte Weiden, Wald- und Gebüschsäume sowie lichte trockene Wälder. Es ist auf stickstoffarme, kalkhaltige oder etwas entkalkte, wechseltrockene, humose, locker sandige Lehm- oder Tonböden angewiesen. Es kommt vor in Gesellschaften der Verbände Mesobromion, aber auch Cirsio-Brachypodion, Molinion, Violion caninae, Geranion sanguinei oder Potentillo-Quercion.
Man kann folgende Unterarten unterscheiden[2]:
Hypochaeris maculata subsp. maculata
Hypochaeris maculata subsp. pelivanovicii (Velen.) Hayek (Syn.: Hypochaeris pelivanovicii Velen.): Sie kommt in Albanien, Bulgarien, Serbien, Montenegro, Makedonien und Bosnien-Herzegowina vor.[2]
Standort
Das Gefleckte Ferkelkraut besiedelt Halbtrockenrasen, extensiv genutzte Weiden, Wald- und Gebüschsäume sowie lichte trockene Wälder. Es ist auf stickstoffarme, kalkhaltige oder etwas entkalkte, wechseltrockene, humose, locker sandige Lehm- oder Tonböden angewiesen. Es kommt vor in Gesellschaften der Verbände Mesobromion, aber auch Cirsio-Brachypodion, Molinion, Violion caninae, Geranion sanguinei oder Potentillo-Quercion.
Verbreitung & Vorkommen
Das Gefleckte Ferkelkraut ist ein (kontinental-submediterranes) Florenelement, dessen Hauptverbreitungsgebiet im südöstlichen Europa liegt. Auf den Britischen Inseln tritt es zerstreut auf, nach Süden erstreckt sich das Verbreitungsgebiet bis zu den Pyrenäen, der Provence, Norditalien, dem Balkan; die weitere Verbreitung reicht bis Südrussland, den Kaukasus und Sibirien.
In Mitteleuropa fehlt es im Tiefland westlich der Elbe oder es ist dort sehr selten; östlich davon tritt es im Mittelgebirge mit Lehmböden und im Alpenvorland nur selten auf; in den Kalkalpen kommt man es nur vereinzelt vor, und es steigt kaum über 1500 m Höhe auf; In Niederösterreich tritt es zerstreut auf.
Aus derselben Gattung (Hypochaeris)
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