Das Gewöhnliche Ferkelkraut (Hypochaeris radicata) ist ein Korbblütler, der ausschließlich Zungenblüten besitzt. Er ist ein kurzlebiger Hemikryptophyt, der den Winter durch seine Pfahlwurzel überdauert. Er wird durch Insekten bestäubt und seine Früchte werden vom Wind ausgebreitet.
Das Gewöhnliche Ferkelkraut wird 20 bis 70 cm groß. Seine grundständigen und ungefleckten Blätter sind mit zerstreuten Borstenhaaren versehen. Der blaugrüne meist verzweigte Stängel trägt mehrere Blütenköpfchen, ist unten steifhaarig, oben dagegen kahl und höchstens mit ein paar schuppenförmigen Hochblättern versehen. Die Blütenhülle wird ungefähr 15 bis 25 mm lang. Der Köpfchenboden besitzt Spreublätter. Die Kronblätter sind länger als die Hülle. Sämtlich ausgebildete Früchte sind lang geschnäbelt. Der zweireihige Pappus ist nur nach innen gefiedert.
| Wasserbedarf | gering |
Standort
Das Gewöhnliche Ferkelkraut wächst bevorzugt auf trockenen bis halbtrockenen Wiesen, Halbtrockenrasen, oder an Waldrändern auf nicht kalkhaltigen Böden.
Verbreitung & Vorkommen
Es ist in ganz Deutschland bis in montane Höhenlagen relativ weit verbreitet genauso wie im übrigen Europa. Es kommt zudem auf der gesamten Nord-Hemisphäre, in Asien und in Teilen Amerikas vor.
Aus derselben Gattung (Hypochaeris)
Alle Pflanzen der Gattung Hypochaeris →
Krautfinder — Pflanzen bestimmen