Ausdauerndes Sandglöckchen
Vegetative Merkmale
Das Ausdauernde Sandglöckchen ist eine ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 25 bis 60 Zentimetern. Er bildet Ausläufer (Stolonen) und zahlreiche sterile Blattrosetten. Seine Stängel sind wenig verzweigt. Die Laubblätter sind flach, ganzrandig oder schwach gezähnt.
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Generative Merkmale
Der kugelige Blütenstand ist 25 bis 30 Millimeter im Durchmesser. Die zwittrigen Blüten sind fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die Kelchzähne sind kahl. Die Kronblätter sind blaulilafarben.
Die Chromosomengrundzahl beträgt x = 6; es wurden Chromosomenzahlen 2n = 12, 24, 48 oder 60 ermittelt.
Ökologie
Beim Ausdauernden Sandglöckchen handelt es sich um einen Hemikryptophyten.
Systematik
Die Erstveröffentlichung von Jasione laevis erfolgte 1779 durch Jean Baptiste de Monnet de Lamarck. Synonyme für Jasione laevis Lam. sind: Jasione montana var. perennis L. f., Jasione perennis (L. f.) Lam., Jasione pygmaea (Gren. & Godr.) Timb.-Lagr., Ovilla perennis (L. f.) Bubani, Jasione pyrenaica Sennen, Jasione bialis Sennen, Jasione tajae Sennen, Jasione laevis var. pygmaea (Gren. & Godr.) O.Bolòs & Vigo, Jasione laevis subsp. gredensis Rivas Mart. & Sancho. [3]
Von Jasione laevis gibt es zwei Unterarten:[3]
Jasione laevis subsp. carpetana (Boiss. & Reut.) Rivas Mart.: Sie kommt in Spanien vor.[3]
Jasione laevis Lam. subsp. laevis
Standort
Es siedelt vor allem in Zwergstrauchheiden und Borstgrasrasen (Violion caninae Schwick. 1944). Als Pionierpflanze besiedelt es besonders lückige Stellen an Böschungen oder an Wegrändern. Es gedeiht am besten auf stickstoffarmen, basenarmen, mäßig sauren bis sauren, kalkarmen Böden.
Verbreitung & Vorkommen
Das Ausdauernde Sandglöckchen ist atlantisch bis submediterran verbreitet. Es wächst in Europa im Kontinentalitätsgefälle bevorzugt in Küstennähe. Sein Verbreitungsgebiet umfasst das Südwest- und Mitteleuropa (Portugal, Spanien, Frankreich, Belgien und Deutschland).
Aus derselben Gattung (Jasione)
Alle Pflanzen der Gattung Jasione →
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