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Der sommergrüne zwei- oder einjährig überwinternde Weiße Steinklee gehört in die Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Seine Blüten werden von zahlreichen Insekten wie Bienen, Fliegen oder Falter bestäubt. Die Früchte sind selbstausgebreitet durch Schütteln. Der Weiße Steinklee besitzt eine unterirdische Rübe, die essbar sein soll. Ob diese wie beim Echten Steinklee schwach giftig ist, ist noch nicht ausreichend geklärt. Gelegentlich wird die Pflanze auch zur Gründüngung angepflanzt.

Der Weiße Steinklee wird 30 bis 150 cm groß, ist aufrecht und stark verzweigt. Seine Blätter sind dreigeteilt. Das mittlere oberste Blättchen ist wie bei anderen Steinklee-Arten auch länger gestielt als die seitlichen. Die Nebenblätter sind meist ganzrandig. Der traubige Blütenstand bildet 4 bis 5 mm lange weiße Kronblätter aus. Die weißlichen Hülsenfrüchte sind netznervig runzelig.

Standort

Der Weiße Steinklee wächst häufig mit dem Echten Steinklee zusammen an trockenen und frischen Ruderalstellen, Wegrändern, Schuttplätzen, an Bahnanlagen, Kiesgruben und Xerothermrasen. Er bevorzugt basenreiche und nährstoffreiche Böden.

Verbreitung & Vorkommen

Er ist in ganz Deutschland und Europa verbreitet. In Teilen West-Asiens und Nord-Amerikas gilt er als Neophyt. In der Tat wurde der Weiße Steinklee auch in Deutschland und Nord-Europa im Zuge der Besiedlung der Menschen als Archaeophyt eingeschleppt.

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