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Rundblättrige Minze

Mentha suaveolens Ehrh.
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Die Rundblättrige Minze ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 30 bis 80 Zentimeter erreicht. Sie bildet unterirdische Ausläufer aus. Der Stängel ist weichhaarig-zottig. Die Blätter sind rundlich-eiförmig und relativ klein. Sie sind auffallend kerbig gesägt und am Grund abgerundet bis herzförmig. Die Oberseite ist stark runzelig. Bei der Varietät Mentha suaveolens var. suaveolens ist die Unterseite filzig, bei Mentha suaveolens var. glabrescens (Timb.) Bässler sind beide Seiten verkahlend. Die Krone ist helllila bis fast weiß. Die Fruchtkapsel ist nicht eingeschnürt.

Die Pflanze ist fertil.

Die Blütezeit reicht von Juli bis September.

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 24, seltener 18, 36 oder 54.

Die Rundblättrige Minze wird als bodendeckende Nutzpflanze in Gärten genutzt. Im Süden ist sie verbreitet, in der Mitte und im Norden selten. Sie ist eine Heil- und Duftpflanze. Es ist nur Mentha suaveolens var. suveolensa in Kultur.

Standort

In Süd- und West-Europa besiedelt sie nasse und zeitweilig überflutete Weiden (Flutmulden), Gräben und nasse Wegränder. Sie bevorzugt nährstoffreiche Böden und ist basenhold, d. h., sie bevorzugt basische Böden. Sie ist in Mitteleuropa eine Charakterart des Potentillo-Menthetum suaveolentis aus dem Verband Agropyro-Rumicion. In Nord-Europa und Nord-Amerika ist die Art ein Neophyt.

Verbreitung & Vorkommen

Die Rundblättrige Minze kommt in Europa, Makaronesien, Nordafrika, in der Türkei und in China vor.

Aus derselben Gattung (Mentha)

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Aus derselben Familie (Lippenblütler)

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