Die Gelbe Gauklerblume ist eine einjährige oder mehrjährige, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von meist 30 bis 50 (20 bis 60) Zentimetern erreicht. Sie breitet sich über rasch einwurzelnde Ausläufer schnell aus. Der grüne Stängel ist kahl oder schwach drüsenhaarig behaart. Die gegenständigen Laubblätter sind kahl, verkehrt-eiförmig und unregelmäßig gezähnt.
Der Blütenstand ist drüsig bis flaumig behaart, mit Hochblättern. Die zwittrigen, zygomorphen Blüten sind fünfzählig. Die Blütenstiele sind 12 bis 25 mm lang. Die fünf grünen Kelchblätter sind verwachsen; die Kelchzähne sind deutlich ungleich. Die fünf gelben Kronblätter sind zu einer 2 bis 4,5 cm langen Kronröhre verwachsen, die zum Teil rötlich gefleckt ist. Es sind nur vier Staubblätter vorhanden. Der Griffel endet in einer zweilappigen Narbe. Die Blütezeit reicht etwa von Juni bis August. Die Bestäubung erfolgt durch Insekten.
Die Kapselfrucht enthält viele Samen. Die kleinen Samen werden über den Wind ausgebreitet.
Standort
Sie ist zu finden an Bach- und Flussufern, Gräben sowie Quellen. 1814 wurde sie als Zierpflanze nach Schottland eingeführt, verwilderte und verbreitete sich von dort aus in Europa. In Mitteleuropa kommt sie vereinzelt in naturbelassenen Gebieten an wasserreichen Orten, z. B. an Bächen und Flussufern vor. Die Gauklerblume wird auch als dekorativer Bestandteil in Pflanzenmatten zur Uferbefestigung verwendet, was man in naturnahen Gebieten als Florenverfälschung ansehen kann.
Verbreitung & Vorkommen
Die Gelbe Gauklerblume stammt ursprünglich aus dem westlichen Nordamerika.
Aus derselben Gattung (Mimulus)
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