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Gekrümmter Dünnschwanz

Parapholis strigosa

Der Gekrümmte Dünnschwanz kommt an der Nordseeküste zerstreut vor, während er an der Ostseeküste nur selten ist. Im Binnenland fehlt das Gras völlig. Sonst ist die Pflanze in Meeresnähe in ganz Europa und in Libyen verbreitet. In Australien und Neuseeland sowie in Nord-Amerika ist sie ein Neophyt.

Standort

Der Gekrümmte Dünnschwanz wächst auf wechselfeuchten, meist lückigen Küstensalzwiesen und kommt dort zwischen der Zone von Andelrasen und Rotschwingelrasen an lückigen Stellen vor. Er bevorzugt wechselfeuchte, teils überschwemmte, salzhaltige, tonig-sandige Böden und zeigt einen mäßigen Salzgehalt, Seeklima und Überschwemmung an.

Verbreitung & Vorkommen

Er ist in Zentraleuropa gefährdet und steht in Deutschland auf der Roten Liste der Gefäßpflanzen, wo er in der Gefährdungsklasse 3 geführt wird. In Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen und Niedersachsen ist er gefährdet, in Mecklenburg-Vorpommern sogar vom Aussterben bedroht. Eine Gefährdung seiner Bestände geht vor allem von der ausbleibenden Überflutung von Salzwiesen und Marschen und deren zunehmende Bebauung durch den Menschen aus. Küstenschutzmaßnahmen dezimieren ebenfalls seine Bestände.

Sein Hauptvorkommen besitzt das Gras in der Formation Salzpflanzenfluren. Er ist die Verbandskennart der Strandmastkraut-Gesellschaften (Saginion maritimae), kommt aber auch im Juncetum gerardi vor.

Der Gekrümmte Dünnschwanz wächst auf wechselfeuchten, meist lückigen Küstensalzwiesen und kommt dort zwischen der Zone von Andelrasen und Rotschwingelrasen an lückigen Stellen vor. Er bevorzugt wechselfeuchte, teils überschwemmte, salzhaltige, tonig-sandige Böden und zeigt einen mäßigen Salzgehalt, Seeklima und Überschwemmung an.

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