Es handelt sich um einjährige oder ausdauernde krautige Pflanzen, die aufrecht oder aufsteigend wachsen. In Regel erreichen sie Wuchshöhen zwischen 20 und 50 cm.
Im Gegensatz zu den meisten anderen Arten der Familie stehen die Blätter wechselständig am Stängel und haben einen glatten Blattrand. Brennhaare fehlen bei den Glaskräutern. Ihre Blätter und Stängel sind lediglich mit kurzen Haaren besetzt. Nebenblätter haben sie nicht. Die Form der Blätter ist meist eiförmig oder rhombisch; ihre Größe ist aber von Art zu Art sehr unterschiedlich.
Die unscheinbaren grünen oder rötlich-grünen Blüten stehen in Knäueln oder kurzen Wickeln in den Blattachseln. Die Tragblätter innerhalb dieser Knäuel ähneln den Kelchblättern. Es gibt in der Gattung sowohl zwittrige als auch getrenntgeschlechtige Blüten. Die Staubfäden der männlichen Blüten sind in die Blüte hineingekrümmt, dadurch können die Staubbeutel aber plötzlich nach außen geschleudert werden.
Als Früchte werden eiförmige Achänen gebildet.
Verbreitung
Die Gattung kommt in den gemäßigten bis subtropischen Gebieten der Nordhemisphäre vor.
Die meisten Arten wachsen an mehr oder weniger frischen, gerne etwas schattigen Ruderalstellen. Mehrere Arten findet man häufig in alten Gemäuern.
Aus derselben Gattung (Parietaria)
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