Die mehrjährige krautige Pflanze erreicht Wuchshöhen von 10 bis 30 Zentimetern. Die seidig behaarte Halbrosettenpflanze besitzt meist überhängende Stängel. Die fünfteiligen Grundblätter sind bis zu 15 Zentimeter lang gestielt und unterseits dichter behaart. Die Teilblättchen besitzen zwei bis fünf Randzähne.
In einem lang gestielten, mehrblütigen, doldenartigem Blütenstand befinden sich die zwittrigen, radiärsymmetrischen Blüten, die einen Durchmesser von 15 bis 25 Millimeter haben. Die weißen Kronblätter sind rundlich und kaum länger als die äußeren und inneren, grünen Kelchblätter. Staubbeutel und Griffel sind gelblich; die Staubfäden sind behaart.
Standort
Es handelt sich beim Kalkfelsen-Fingerkraut um die Leitart der montanen Kalkfelsenspaltengesellschaft. Die kalkstete Art gedeiht nur an Kalkfelsen und Überhängen von der Tallage bis 2600 m über NN.
Verbreitung & Vorkommen
Das Verbreitungsgebiet umfasst die Alpen und die Gebirge Südeuropas sowie den nordafrikanischen Atlas. In Österreich ist diese Art zerstreut vorkommend, fehlt in Wien und im Burgenland.
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