Der Seltsame Lauch ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 20 bis 30 Zentimetern erreicht. Dieser Geophyt bildet Zwiebeln mit Durchmessern von bis zu 1 Zentimeter als Überdauerungsorgan; die papierartige Tunika ist grau-schwarz. Es ist der typische Lauchgeruch vorhanden. Der dreikantige Stängel ist unbeblättert. Meist ist nur ein oder manchmal sind drei grundständige Laubblätter vorhanden. Das ungestielte Laubblatt ist 20 Zentimeter lang sowie 0,5 bis 2,5 Zentimeter breit gebogen, lineal oder elliptisch lanzettlich, gekielt und an der Basis verschmälert. Die Vegetationszeit dauert vom zeitigen Frühling bis zum Beginn des Sommers.
Die Blütezeit liegt im April bis Mai und dauert etwa 20 Tage. Auf einem langen Blütenstandsschaft befindet sich ein doldiger Blütenstand mit meist zwei bis fünf (null bis zehn) nickenden, lang gestielten Blüten und oft bis zu zwanzig grünen Brutzwiebeln, manchmal fehlen Blüten. Es ist ein kleines Hochblatt vorhanden. Die zwittrigen Blüten sind dreizählig, radiärsymmetrisch und breit glockenförmig. Die sechs gleichgestaltigen Blütenhüllblätter sind aufrecht, stumpf, haltbar und milchig-weiß. Die Narbe ist dreizipfelig.
Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 16.
Der Wunder-Lauch bildet ab März rasenartige Bestände, die noch vor dem Bärlauch blühen und schon im Juni wieder verwelkt sind. Wie Bärlauch besitzt der Seltsame Lauch einen typischen Geruch wie Schnittlauch, Speisezwiebel oder Knoblauch und ist wie diese essbar.[5]
Wunderlauch ist eine invasive Art die sich massenhaft ausbreiten und dadurch in Gärten äußerst lästig werden kann.
Verbreitung & Vorkommen
Der Wunder-Lauch stammt ursprünglich aus dem Kaukasus, Bergen in Zentralasien und nördlichen Iran. Der Wunder-Lauch ist eine invasive Art, die sich massenhaft ausbreitet. Er ist in einigen Ländern Europas ein Neophyt.
Aus derselben Gattung (Allium)
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