Kratzbeere
Es handelt sich um Halbsträucher, deren oft niederliegende Ruten Längen von nur 30 bis 60 cm erreichen. Die Pflanzen sind spärlich mit borstenförmigen Stacheln besetzt.
Die Laubblätter sind dreizählig gefiedert. Fünfzählig gefiederte Blätter wie bei vielen anderen Arten der Untergattung kommen nur in Ausnahmefällen vor. Die Seitenfiedern sind dabei fast sitzend. Bei den ausgewachsenen Blättern sind die Fiedern kaum länger als breit.
Die Sammelfrüchte der Kratzbeere bestehen aus relativ wenigen (meist 5 bis 20) Einzelsteinfrüchtchen, in die sie leicht zerfallen. Sie sind stark bläulich bereift und schmecken ähnlich wie Brombeeren, nur nicht ganz so geschmacksintensiv und leicht säuerlicher.
| Pflanzung | Apr |
Standort
Die Kratzbeere kommt an nährstoffreichen Stellen an Wegrändern oder in lichten Gebüschen vor. Oft wächst sie auch im Schotter von Flussufern oder Auwäldern.
Verbreitung & Vorkommen
Sie ist in Europa und Nordasien verbreitet.
Inhaltsstoffe
Die Brombeerblätter sind reich an Gerbstoffen, sie enthalten Flavone, Anthocyanidine, Spuren von ätherischem Öl und organische Substanzen. Die Früchte enthalten Vitamin A und C. Auch kleinere Mengen Ellagsäure sind in der Frucht enthalten.
Aus derselben Gattung (Rubus)
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