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Acker-Krummhals

Anchusa arvensis (L.) M. Bieb.

Der Ackerkrummhals ist eine einjährige, sommer- und winterannuelle Halbrosettenpflanze mit einer Pfahlwurzel. Der Archäophyt wird 20–40 cm hoch. Die schmalen, lanzettlichen, runzeligen Blätter haben kleine, steife, weiße Haare.

Ihre kleine, himmelblaue Blüte ist nicht größer als 5 mm. Ihr Kelch ist fünfspaltig. Die Frucht, die aus vier Nüsschen besteht, ist an der Basis des Blütenkelches verborgen.
Seine Blüten sind „Stieltellerblumen“. Die Staubblätter sind von Schlundschuppen verdeckt. Die in Wickeln stehenden Blüten werden von verschiedenen Bienen bestäubt. Daneben findet Selbstbestäubung statt.

Die Früchte sind vier ungleiche, raue Klausen. Der Fruchtstand steht aufrecht. Die Verbreitung erfolgt durch Ameisen, daneben Tierstreuer durch die starren Borstenhaare der ganzen Pflanze und Menschenausbreitung (Agrikulturbegleiter).

Standort

Man findet sie an Wegrändern und trockenen Plätzen. Der Acker-Krummhals wächst zerstreut in Hack-Unkrautfluren. Er liebt nährstoffreiche, meist kalkarme Böden. Nach Ellenberg ist er eine Halblichtpflanze, subkontinental verbreitet und eine Verbandscharakterart der Knöterich-Spörgel-Gesellschaften (Eu-Polygono-Chenopodienion).

Verbreitung & Vorkommen

Der Acker-Krummhals kommt in Europa zum Beispiel auch in ganz Deutschland vor. Wenige Pflanzen wurden auch in andere Teile der Erde verschleppt, vor allem Amerika.

Aus derselben Gattung (Anchusa)

Alle Pflanzen der Gattung Anchusa

Aus derselben Familie (Boretschgewächse)

Alle Pflanzen der Familie Boretschgewächse