Der Gegenblättrige Steinbrech wächst als ausdauernde krautige Pflanze, erreicht Wuchshöhen von 1 bis 5 cm und bildet lockere Rasen oder lockere, seltener feste Polster. Die in kleinen, grundständigen Rosetten gegenständig stehenden Laubblätter sind verkehrt eiförmig bis länglich lanzettlich und 2,5 bis 5 mm lang. Sie sind am Rand bewimpert und besitzen an der Spitze ein (selten drei) kalkausscheidendes Grübchen.
Die Blütenstiele sind meistens unbeblättert und tragen nur eine Blüte. Die radiärsymmetrischen, zwittrigen, fünfzähligen Blüten sind rosa bis purpurn und weisen einen Durchmesser von 1 bis 2 cm auf. Die fünf Kelchblätter sind bewimpert und oft rot. Die fünf purpurrosafarbenen bis weinroten, verblassenden Kronblätter sind breit-lanzettlich bis verkehrt-eiförmig und zwei- bis dreimal so lang wie die Kelchblätter.
Die Blütezeit reicht von Mai bis August.
Die Art hat die Chromosomenzahlen 2n = 26 oder 52, aber auch 39 oder 56
Die immergrünen Blätter ertragen Temperaturen bis –40 °C ohne Schaden. Die Blüten werden schon im Spätsommer bis Herbst des Vorjahres angelegt. Auch die Blüten sind sehr kälteresistent und ertragen Temperaturen bis –15 °C. Der neue Austrieb der empfindlicheren Blätter erfolgt erst später, wenn die Gefahr des Erfrierens vorüber ist. Die Samen wiegen nur 0,0001 g und verbreiten sich mit dem Wind.
Die wenigen Bestäuber im Hochgebirge werden durch überproportional große Blüten angelockt. Durch den Polsterwuchs wird eine Häufung von Blüten erreicht und dadurch eine größere Signalwirkung erzielt.
Ökologie
Die immergrünen Blätter ertragen Temperaturen bis –40 °C ohne Schaden. Die Blüten werden schon im Spätsommer bis Herbst des Vorjahres angelegt. Auch die Blüten sind sehr kälteresistent und ertragen Temperaturen bis –15 °C. Der neue Austrieb der empfindlicheren Blätter erfolgt erst später, wenn die Gefahr des Erfrierens vorüber ist. Die Samen wiegen nur 0,0001 g und verbreiten sich mit dem Wind.
Die wenigen Bestäuber im Hochgebirge werden durch überproportional große Blüten angelockt. Durch den Polsterwuchs wird eine Häufung von Blüten erreicht und dadurch eine größere Signalwirkung erzielt.
Verbreitung & Vorkommen
Der Gegenblättrige Steinbrech bevorzugt in den gemäßigten Breiten offene steinige Rasen und Moränen in Höhenlagen zwischen 1.600 und 4.500 Meter. Im Norden seines Verbreitungsgebietes wächst er in tieferen Lagen.
Aus derselben Gattung (Saxifraga)
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