Das Berg-Hellerkraut wächst als wintergrüne, ausdauernde krautige Pflanze und erreicht eine Wuchshöhe von etwa 10 bis 25 cm. Sie besitzt eine dünne, meist unterirdisch kriechende, verzweigte Grundachse. An deren Triebspitzen bilden sich blühende und sterile Rosetten. Die mit einer Länge von etwa 2 bis 5 cm ei- bis spatelförmigen Laubblätter sind in einen mehr oder weniger langen Stiel verschmälert. Der Blattrand ist leicht gezähnt. Die sterilen Rosetten blühen im zweiten Jahr. Je Rosette wachsen ein oder mehrere, unverzweigte, runde, kahle meist aufrechte Blütenstängel. Die drei bis acht sitzenden Stängelblätter sind mit einer Länge von etwa 0,5 bis 2 cm herzförmig.
Das Berg-Hellerkraut blüht vorwiegend von April bis Mai. Der Blütenstand ist zu Anfang doldentraubig ausgebildet, später streckt sie sich die Blütenstandsachse auf eine Länge von bis zu 15 cm zum traubigen Blütenstand. Die Kelchblätter sind mit einer Länge von etwa 2 bis 3 mm elliptisch geformt, grün mit weißem Hautrand und mehr oder weniger spreizend. Die mit einer Länge von etwa 5 bis 8 mm spatelförmigen Kronblätter sind mehr als doppelt so lang wie die Kelchblätter.
Die auf etwa 5 bis 10 mm langen, waagerecht abstehenden Stielen stehenden Schötchen sind mit einer Länge von etwa 5 bis 8 mm sowie einer Breite von 4 bis 7 mm rundlich-verkehrt herzförmig und sind an der Spitze etwa 1,5 mm breit geflügelt. In jedem Samenfach befinden sich etwa ein bis fünf Samen.
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