Knotiger Klettenkerbel
Der Knotige Klettenkerbel wächst als ein- bis zweijährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 15 bis 50 Zentimetern erreicht. Der Stängel ist niederliegend bis aufsteigend. Die Laubblätter sind eifach- bis doppeltgefiedert.
Die Blütezeit reicht von April bis September. Die geknäulten doppeldoldigen Blütenstände sind scheinbar blattgegenständig. Die Blütenstiele sind kurz. Die Blütenhülle fehlt.
Die Doppelachäne ist 2,5 bis 3 Millimeter lang, die äußere Teilfrucht ist mit geraden, an der Spitze widerhakigen, kräftigen Stacheln versehen, die innere ist nur warzig.
Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 22 oder 24.
Standort
Der Knotige Klettenkerbel gedeiht am besten auf trockenen, lockeren, stickstoffhaltigen oder stickstoffreichen Böden, die lehmig, sandig oder steinig und ziemlich feinerdearm sein können.
Verbreitung & Vorkommen
Der Knotige Klettenkerbel kommt im Mittelmeerraum vor, sein Areal erstreckt sich ostwärts bis Afghanistan und nordwärts bis in die Südalpen. Er besiedelt Küstengebiete am Atlantik und an der Nordsee nordwärts bis Dänemark. Sein Hauptverbreitungsgebiet ist der Mittelmeerraum; in Mitteleuropa hat er vermutlich erst vor einigen hundert Jahren Fuß gefasst. Die Gründe dafür sind unbekannt.
In Mitteleuropa wächst der Knotige Klettenkerbel an der Nordseeküste bevorzugt an der Binnenseite der Seedünen; Sandflächen, die weiter landeinwärts liegen werden dort meist nicht besiedelt. Auf steinigem Ödland am Südalpenfuß findet man ihn selten, sonst tritt er nur vereinzelt und meist unbeständig auf. Im Mittelmeergebiet tritt die Art besonders in Unkrautgesellschaften des Hordeion auf. Im Mitteleuropa ist sie eine Art der Sisymbrion-Gesellschaften.
Aus derselben Gattung (Torilis)
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