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Wassernuß

Trapa natans L.

Die Wassernuss ist eine krautige Pflanze, die in stehenden Gewässern vorkommt und in 30 bis 60 cm Tiefe im Boden verankert ist. Ihre Blattstiele haben Schwimmkörper, so dass die fächerförmigen Laubblätter rosettenartig an der Wasseroberfläche schwimmen. Die Blätter tauchen jedoch erst im Juni auf, im Herbst verfärben sie sich rot und sterben dann ab.

Die Wassernuss blüht von Juli bis August. Ihre unscheinbaren Blüten sind weiß und radiärsymmetrisch. Es entwickelt sich eine dunkelbraune, hartschalige Frucht, die an zwei, oft auch an vier Enden mit spitzen Dornen bewehrt ist, mit dem sie sich im Seegrund verankern kann und einen weißen Kern enthält, der zu 20 % aus Stärke besteht.

Verbreitung & Vorkommen

Die Wassernuss ist im Mittelmeergebiet, in Mittel- und Osteuropa sowie Mittel- und Südasien, auf Taiwan, Japan und in Mittelafrika verbreitet.

Der bevorzugte Lebensraum sind kalkarme aber nährstoffreiche und sommerwarme Altwässer, Humusschlammseen und Teiche. Sie beschränkt sich hauptsächlich auf das Tiefland in wärmebegünstigten Regionen.

Auch in Deutschland war die Wassernuss früher weit verbreitet, darauf deuten unter anderem Funde am Federsee. Matthäus Prätorius berichtete um 1690 noch von großen Vorkommen in Ostpreußen. 1962 bezeichnete Horst Koehler in "Das praktische Gartenbuch" den Linkehner See bei Tapiau in Ostpreußen als eines der letzten heimischen Vorkommen. In Baden-Württemberg gibt es noch zwei Bestände am Altrhein, am Kleinen Bodensee und am Rußheimer Altrhein. In Bayern im Kloster Scheyern.

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