Der Braun-Klee ist eine kahle, ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 10 bis 20 Zentimetern erreicht. Er besitzt niederliegende bis aufrechte Stängel. Die wechselständig am Stängel angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die Blattspreite ist dreizählig gefiedert und die Teilblätter sind bis zu 2 cm lang.
Die Blütezeit reicht von Juni bis August. In köpfchenförmigen Blütenständen sind etwa 60 winzige Blüten vereinigt, um die Schauwirkung zu steigern. Die zwittrigen Blüten sind zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die Blütenkronen besitzen die typische Form der Schmetterlingsblüte und sind zuerst goldgelb. Die gelben Fahnen werden nach dem Verblühen zuerst unten braun und vergrößert. Die trockenhäutigen Blütenhüllblätter bleiben erhalten und dienen den Samen als Ausbreitungshilfe.
Die Art hat die Chromosomenzahl 2n = 14.
Der Braun-Klee gedeiht am besten auf feuchten, nährstoffreichen, humushaltigen, lehmigen oder tonigen Böden. Er besiedelt in Mitteleuropa vor allem lückige Standorte in Kalkböden, alpinen Weiden und Wiesen, er geht auch auf Viehläger und in Schneetälchen.
Der Braun-Klee gehört als düngerliebende Art zu den wenigen Alpenpflanzen, die von der Intensivierung der Landwirtschaft im Gebirge profitieren. Auf sehr hoch gelegenen Weiden, auf denen intensive Bewirtschaftung nicht mehr lohnt, zählt der Braun-Klee zu den geschätzten Futterpflanzen. An solchen Standorten sind hochwüchsige Pflanzen selten, offene Stellen häufig, so dass der Braun-Klee dort gute Bedingungen für sein Wachstum vorfindet.
Standort
Der Braun-Klee gedeiht am besten auf feuchten, nährstoffreichen, humushaltigen, lehmigen oder tonigen Böden. Er besiedelt in Mitteleuropa vor allem lückige Standorte in Kalkböden, alpinen Weiden und Wiesen, er geht auch auf Viehläger und in Schneetälchen. Er ist eine Charakterart des Verbands Poion alpinae, kommt aber auch in Pflanzengesellschaften der Verbände Caricion ferrugineae oder Arabidion caeruleae vor.
Verbreitung & Vorkommen
Der Braun-Klee ist in den Alpen, sowie vom nördlichen Spanien bis zur Balkanhalbinsel verbreitet. Er in Höhenlagen von 600 bis 3000 Metern und bevorzugt in Mitteleuropa Höhenlagen von 1200 bis 2200 Metern. Er kommt in Mitteleuropa in den Alpen und im südlichen Schweizer Jura zerstreut vor.
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