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Blaugrüner Faserschirm

Trinia glauca (L.) Dumort.
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Die zweijährige bis mehrjährige krautige Pflanze wird etwa 8 bis 50 cm hoch und ist ein Hemikryptophyt. Sie ist zweihäusig getrenntgeschlechtig (diözisch). Die männliche Pflanze ist dabei auffallend niedriger als die weibliche. Oft sterben sie nach der ersten Samenreife ab. Die ganze Pflanze ist kahl. Der Stängel ist sehr ästig und mehr oder weniger hin und hergebogen. Die Pflanze ist vom Grund an ausladend beastet, so dass sie oft einen halbkugeligen Busch bildet. Die Laubblätter sind von graublau-grüner Farbe, die unteren zwei- bis dreifach-fiederteilig. Die Fiederabschnitte sind etwa 1 mm breit. Die Hülle fehlt ebenso wie meistens auch die Hüllchen. Manchmal sind diese jedoch ein- bis dreiblättrig vorhanden. Die Döldchen der männlichen Pflanzen sind vielblütig, diejenigen der weiblichen Pflanzen vier- bis achtblütig. Die Krone ist weißlich, etwa 0,3 mm lang und zeigt auf dem Rücken einen grünen oder rötlichen Mittelstreifen. Die Rippen der schwarzbraunen, etwa 3 mm langen Frucht sind stark hervorspringend und stumpf.

Standort

Trinia glauca wächst in Trockenrasengesellschaften. Er bevorzugt warme, meist kalkhaltige, steinige oder sandige Böden.

Verbreitung & Vorkommen

Der Blaugrüne Faserschirm kommt in Mittel- und Westeuropa bis in den nördlichen Mittelmeerraum sowie in Ungarn und Rumänien vor. Er ist ein submediterran-subatlantisches Florenelement. In Österreich und der Schweiz ist er selten und gefährdet.

Trinia glauca kommt in Deutschland selten in Rheinland-Pfalz, dem mittleren Maingebiet und dem Oberrheintal vor.

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